Montag, Juli 10, 2006

Berchtesgadener Land Radmarathon


BGL - Start
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Vor ungefähr einem Monat, genauer am 18. Juni fand der zweite Berchtesgadener Land Radmarathon statt. Anders als im letztem Jahr kämpften die Teilnehmer diesmal mit großer Hitze.
Hier gibt es noch mehr Fotos vom Marathon.

Tour de France

Vielleicht bin ich wirklich nicht interessiert genug an dem echten Renngeschehen.

Aber da Ullrich und vor allem Basso (der Schwarm aller Rennradfrauen!) und einige andere Große nicht dabei sind, fehlt mir dieses Jahr der Zugang zur Tour und echte Begeisterung. Sicherlich liegt es daran, dass ich die meisten Fahrer nun gar nicht kenne, geschweige denn Sympathiefaktoren für den einen oder anderen entwickelt habe. Und darum geht es doch letztendlich?

Mir scheint diese Tour ist das Radrennen der Schwätzer und Wichtigmacher. Wer jetzt über die Tour redet versteht wirklich was vom Radsport, oder? Um den "Gscheithaferln" aber noch etwas Futter zu geben hier die neue Möglichkeit, um das Rennen noch besser verfolgen zu können (vor allem während der Arbeit möglich und ohne das Geschwätz von irgendwelchen Moderatoren).

Aber wahrscheinlich ist das alles sehr ungerecht von mir und liegt einfach daran, dass mir ein Sommerspaß genommen wurde.
Wie schön waren doch die Zeiten, als ein Cipollini noch mit einem Zebra die Flachetappen mitgefahren ist, um sich vor den Bergetappen von seiner blonden und schönen Frau für die Heimreise abholen zu lassen.

Montag, Juli 03, 2006

Die Reise zum "Maratona dles Dolomites"

Am Mittwoch ging es los. Bei schönsten Wetter haben sich 13 Leute und ein Baby auf den Weg nach La Villa aufgemacht, um dort ein paar Tage nur mit den liebsten Hobby beschäftigt zu sein. Der Abend ließ Bestes hoffen und so wurde gleich eine lange Radtour für den Donnerstag geplant.

Am Morgen erfolgte Ernüchterung. Es regnete im Strömen. Anstatt nachmittags aufzulockern kamen dann auch noch die angesagten Gewitter dazu. Warum muss ausgerechnet heute der Wetterbericht recht behalten...

Am Freitag hatten wir dafür schönstes Wetter. Die Felsen der Dolomiten leuchtet uns in ihrem typischen hellen Rottönen entgegen und die Temperaturen ließen kurze Hose und Trikot zu. Es ging erstmal auf das Grödnerjoch und dann weiter Richtung Brixen. Am Ende der Abfahrt vom Grödner nahmen wir aber gleich die Abzweig Richtung Würzjoch, über eine recht unbekannte und kleine Straße. In Gudon gab es dann noch eine kleine Stärkung vor den fast 25 Kilometer Anstieg und der maximalen Steigung von 18 % zwischendrin. Da um 17 Uhr Anpfiff des Viertelfinales (Deutschland:Argentinien) war, hatten leider nicht alle Zeit, um am Würzjoch in der Jausenstation den herrlichen, weil von Emma selbstgebackenen Apfelstrudel zu genießen. Zur Halbzeit waren alle dann müde und glücklich wieder zu Hause. Und dann hat Deutschland auch noch gewonnen!

Samstag ist traditionell der ruhige Vorbereitungstag auf den Marathon: Einmal den Campolongo rauf und wieder zurück, Startnummern holen, schlechte Musik an der Startnummernausgabe hören und die Feststimmung genießen, die Räder nochmal kontrollieren, in die Sauna gehen und gut essen... So oder so ähnlich sieht der Tag wohl jedes Jahr aus.

Sonntag morgens gab es dann um halb fünf die obligatorischen Penne. Um halb sechs ging es dann an den Start. Diesmal war es gar nicht so kalt am Morgen, wir hatten immerhin schon rund 8 Grad.
6.15 Startschuss und wiedermal rollten achteinhalb Tausend verrückte Rennradler über die Dolomitenpässe. Es war ein wolkenloser und strahlender Tag, ein perfekter Radtag.

Nun wieder zu Hause bleibt nur zu sagen: "NÄCHSTES JAHR WIEDER!"

Übrigens: Fotos werden in den nächsten Tagen nachgereicht.

Dienstag, Juni 20, 2006

Fussball und Mittwochstreff


07.06.06 - Schäftlarn - 60 km
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Obwohl Deutschland um 9 Uhr spielte, haben sich 6 Leute beim Mittwochstreff eingefunden und sich sogar für eine längere Runde entschieden.

Zweite Möglichkeit war die Seehamerseerunde, unsere Strecke beim ersten Treff im letztem Jahr. Aber vielleicht haben ja auch die gemeinen Stiche (Weyarner Berg, Taubenberg) vor der kürzeren Runde zurück schrecken lassen.

Das Wetter war jedenfalls traumhaft schön und ideal für einen entspannten Feierabend auf dem Rennrad.

Mittwoch, Mai 31, 2006

17. Mai - 59 km - 600 hm


17. Mai
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Ich habe mal vor einigen Jahren behauptet, dass wir hier im Oberland, solange wir südlich von Otterfing unterwegs sind auf 10 km ungefähr 100 Höhenmeter machen - Da kommt dann schon einiges zusammen.
Nun, wo wir die Runden genau dokomentieren stellt sich heraus, dass ich gar nicht schlecht mit meiner Spekulation liege.

Heute fällt der Mittwochstreff leider ins Wasser!

Also freuen wir uns einfach auf nächste Woche!

Dienstag, Mai 16, 2006

Damen-Rennrad

Sucht jemand ein kleines Rennrad?
In Lochhofen bei Arget steht ein 9 Jahre altes Eddi-Merx-Rad. Ausgestattet mit Ultegra 600, 49er Rahmen, kaum gefahren und in den Farben Silber und dunkles Pink.
Wer Interesse hat, kann sich bei mir melden.

Leider gibts keine Fotos oder genauere Infos, da die Damen, die das Rad verkauft schon ein bissal älter und mit Internet usw. nicht so waaaaaahnsinnig viel am Hut hat. Da würde also nur vorbei fahren und anschaun gehen.

Freitag, April 28, 2006

Edeka Raceday

Habt ihr euch schon angemeldet?

Letzter Mittwoch

Hier ein kurzer Nachtrag zu letzten Mittwoch:
Einige haben wohl mit Regen gerechnet und sind deshalb erst gar nicht gekommen. Die vier Mutigen sind jedoch mit Sonnenschein in Bairawies belohnt worden.
Manfred hat sich eine schöne Runde überlegt, über Jasberg, Dietramszell, Bairawies, Peretshofener Berg, Moosham, Endlhausen und zurück nach Otterfing (genau 51 Kilometer).

Übrigens, am Samstag waren wir im Gelben Blatt Miesbach, mit Foto!

Donnerstag, April 20, 2006

Otterfinger Rennradtreff

Und wir hatten Glück mit dem Wetter. Nachdem es letzte Woche noch geschneit hat, kam das Frühlingswetter nun doch beinahe überraschend.

Es wurde eine gemütliche Runde zurück gelegt, denn nachdem die meisten sich über den Winter nicht gesehen haben, gab es natürlich viel zu erzählen. Wer fährt dieses Jahr welchen Marathon mit? Wie war das Wintertraining? ... Und dann stellte sich raus, dass der Otterfinger Mittwochstreff recht fruchtbar ist. Zwei Kinder wurden in den letzten Monaten geboren und eines (meines) dürfte wohl in den nächsten Tagen das Licht der Welt erblicken. Für radsportlichen Nachwuchs ist also gesorgt!

Dann hoffen wir mal, dass es der Wettergott auch in den nächsten Wochen gut mit uns meint und mittwochs regelmäßig eine Rennradrunde durchs Oberland gedreht werden kann.


1. Runde 19.04.06
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Mittwoch, April 19, 2006

Stelvio

Seit Jahren gehört der Stelvio (Stilfserjoch) zu meiner Wunschliste der Pässe, die ich mit dem Rennrad fahren möchte. Immer wieder höre ich jedoch, dass es dort wahnsinnig viel Autoverkehr gibt und man eigentlich nur sehr früh morgens und unter der Woche den Pass richtig genießen kann.

Jetzt habe ich durch Zufall von einer noch schöneren Variante gehört: "Radtag Stilfserjoch". Einmal im Jahr werden die Straßen für den Motorverkehr gesperrt und der Stelvio gehört den Radfahrern. Das ganze findet im Rahmen eines großen Festes statt - jeoch ohne Zeitnahme und Renncharakter. Der Termin ist dieses Jahr das Wochenende 1. und 2. September.

Bixi wird in der Zeit wohl in Wildon auf dem steirischem Radmarathon sein. Aber vielleicht klappt es ja in einem anderem Jahr.

Montag, April 10, 2006

Otterfinger Mittwochstreff

Es ist wieder so weit. Die Strassen sind weitgehend sauber und salzfrei, die Uhren sind auf Sommerzeit gestellt und die Temperaturen lassen eine abendliche Rennradrunde zu.

Deshalb starten wir ab

Mittwoch 19. April


wieder mit unserem Mittwochstreff. Wie im letzten Jahr treffen wir uns um 18 Uhr an der Eisdiele in Otterfing und werden eine gemeinsame Runde von nicht ganz 50 Kilometer fahren. Die Rückkehr sollte gegen 20 Uhr sein, da wir sonst in die Dunkelheit kommen.

Auch sonst hat sich nichts geändert:
Jeder und vor allem Jede kann mitfahren, der Spass am Rennradfahren ist unser Ziel. Es gibt keinen Trainingsplan und keinen dahinterstehenden Verein, die Streckenplanung wird jedoch von uns übernommen. Übrigens ist es egal, ob jemand jeden Mittwoch kommt oder nur hin und wieder.

Also putzt und fettet eure Räder: Wir sehen uns am Mittwoch


Frühjahrsradln
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Velomotion

Es gibt seit diesem Monat endlich ein neues deutschsprachiges Rennradmagazin. Der erste Eindruck ist gut und es ist einfach erfrischend, etwas Neues auf dem Markt zu haben. Ich hoffe, die Herausgeber und Schreiber können ihren Schwung des Neuanfangs auch in den nächsten Ausgaben halten, dann gäbe es eine echte Alternative zur dem oftmals etwas "abgenudelten" Tour-Magazin.

Mittwoch, März 29, 2006

Haftpflichtversicherungen

Nun ein bisschen ernsthafter und langweiliger, aber für uns Radlfahrer ohne Lizenz und Verein doch von Bedeutung:
Wie sich herausgestellt hat, haften die meisten privaten Haftpflichtversicherungen (und viele private Unfallversicherungen) nicht bei Schäden die während einer privaten Teilnahme an Radrennen bzw. bei dem Training dafür entstehen. Vereinfacht ist zu sagen, dass alle Radevents mit Zeitnahme als Rennen betrachtet werden und Windschattenfahren in einer Gruppe als Training gewertet wird...
Daher mein Tipp an alle: Prüft eure Versicherungsbedingungen (die Klausel findet sich meist unter § 4) und wechselt ggf. die Versicherung.
Ich weiss momentan drei Versicherungsgesellschaften, die die Klausel entfernt haben und Rennradsport ausdrücklich mitversichern: P & P, Gothaer und LVM.
Leider habe ich noch keine Gesellschaft gefunden, die eine Eintagesversicherung anbietet.

Dienstag, März 21, 2006

Wir werden berühmt!

Im neuen Radsportmagazin RennRad (April) gibts einen Artikel über unsere aktuellen Rennradreisen. Da freuen wir uns natürlich sehr.
Vielleicht nehmen sich ja die anderen (Tour-Magazin, SZ-Reise, Zeit-Reise, etc.) ein Beispiel: "Bitte liebe Redakteure, macht die Termine für die Interviews mit meiner Sekretärin aus!"

Montag, März 20, 2006

Telemarkfest 2006

Und wieder ist ein Jahr vergangen und am Wochenende war das Telemarkfest in Kleinwalsertal. Dieses Jahr konnte ich leider nicht beim Rennen mitfahren, dafür gab es statt Tiefschneespass herrlichen Sonnenschein und tiefblauen Himmel.


Michael im Steilhang
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Dienstag, März 14, 2006

Sonne und Schneesturm


Sonne und Schneesturm
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Wiedermal ein Langlaufbild. Auch wenn ich ich manchmal das Gefühl habe, ich bin die Einzige, die Schnee immer noch toll findet.

Montag, März 06, 2006

30 Bilder Steiermark

Bei der Süddeutschen gibts eine Fotoserie über die Steiermark. Skurrile und schöne Fotos, die zeigen, dass die Steiermark mehr als hohe Berge bietet.

Dienstag, Februar 21, 2006

Bixi goes Deutschland-Tour

Am 5. und 6. August kommt die Deutschlandtour nach Bad Tölz. Im Zuge des Profirennens wird dieses Jahr ein Jedermannrennen unter Profibedingungen in Bad Tölz stattfinden.

Nach dem das alles also direkt vor unserer Haustür stattfindet, müssen wir da auf alle Fälle dabei sein. Michael und Manfred haben nun beschlossen ein Team ("Team Bixi") zu gründen. Teams müssen aus mindestens 4 und dürfen aus höchstens 8 Fahrern bestehen (Frauen und Männer).

Also: An alle Mittwochstreffler oder aber einfach Bixi-Interessierte, meldet euch bald, dann könnnen wir uns gemeinsam anmelden und landen bei frühzeitiger Anmeldung vielleicht sogar noch in einem guten Startfach.

Übrigens gibts von mir ein kleines Extra: Jeder Teilnehmer, der noch kein Bixi-Shirt hat, erhält von Bixi ein passendes Teamshirt, für das echte "Teamfeeling"!

Genaue Informationen über das Rennen gibts unter: Edeka Raceday

Montag, Februar 13, 2006

Strassen Rad Weltmeisterschaft

"Von 19. bis 24.09.2006 werden in Stadt und Land Salzburg die UCI Straßen Rad Weltmeisterschaft ausgetragen. Sechs Tage lang wird die Mozart-Stadt im Mittelpunkt des rad-sportlichen Interesses stehen."...
Wer mehr dazu wissen will schaut am Besten auf die offizielle Seite.

Donnerstag, Februar 09, 2006

Das Heutal - Reisetipp

Kaum jemand kennt das Heutal, ein kleines, österreichisches Hochtal zwischen Bad Reichenhall, Lofer und Winkelmoosalm. Auf 1000 m gelegen konnte es schon vor einigen Wochen 2 Meter Schnee aufweisen, ich möchte nicht wissen, wieviel sie nun haben.

Sehr viel Schnee
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In dem Tal ist alles geboten, was ein "Winterfrischler" sucht:

Es gibt zwei Skilifte, die immerhin auf beinahe 1500 m hinauf gehen; Besonders der zweite Lift ist etwas Besonderes: ein Kurvenlift, wo die Schleppspur entlang an einem Kamm geht und die zurückfahrenden Bügel weit in der Tiefe an einem Lawinenhang vorbei ziehen. So was würde heute nicht mehr gebaut werden. Die Abfahrten sind relativ anspruchsvoll und bei geeigneter Schneelage wären schon einige Tiefschneevarianten denkbar. Vorallem gibt es hier auch immer die Möglichkeit noch einen unverspurten Hang zu finden, da die Fun- und Freeridewahnsinnigen hier eher nicht zu finden sind.
Als I-Tüpfelchen gibt es in der Wildalm den besten Marillenkuchen, den ich jemals gegessen habe. Das Allerbeste in dem Skigebiet ist wohl die Ruhe und Abgeschiedenheit. Unter der Woche kann man schon mal ganz alleine auf der Piste sein und in der Hütte trifft man nachmittags nur ein paar einheimische Muttis mit ihren Kindern.

Die Langlaufloipen werden jede Nacht neu gespurt. Abgesehen von der Talloipe, eine 5-Kilometer-Runde sind die ausgeschriebenen Loipen durchwegs anspruchsvoll, will sagen, hier werden auch einige Höhenmeter zurückgelegt.
Die Route zur Winkelmoosalm und zurück ist ungefähr 12 Kilometer lang. Ein Päuschen auf der Winkelmoosalm bietet einen schönen Kontrast zum Heutal, hier sitzen dann ganze Schwärme, vor allem älteren Publikums mit schicken Skianzügen und teurer Ausrüstung und reden viel vom Skifahren. Zwischendrin gibt es natürlich auch noch die quengelnden Kindern von völlig gestressten Eltern und die Mutter die zum drittenmal den Skilehrer anruft, um doch ganz sicher zu sein, dass ihr Prinzesschen nicht friert.

Wer es ruhiger will kann auch näher am Heutal in der Moarlak-Alm einkehren. Diese hat aber leider Freitag geschlossen.


Loipe zur Winkelmoosalm
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Desweiteren gibt es eine geniale Rodelbahn, unzählige Tourenmöglichkeiten auch für weniger Geübte und die "boomende" Sportart Bogenschießen. Wobei das jetzt im Winter schon nicht so einfach ist, weil so ein Carbonpfeil ja nicht billig und der Schnee sehr tief...

Der Alpengasthof Heutal bietet preisgünstige und angenehme Zimmer im Landhausstil. Das Essen ist vorzüglich und wird sehr extravagant auf dreieckigen Tellern vom Wirt persönlich angerichtet. Wahrscheinlich vermisst er hin und wieder die guten Küchen, in denen er gelernt hat. Im 3-Tage-Pauschal-Romantik-Programm gibt es an einem Abend dann ein Candlelight-Dinner. In dem selben Wirtsraum, mit Linoleum-Boden der 50er Jahre, hat man auf unserem Tisch zur Feier des Abends 2 Kerzen gestellt und es gab einen Gang mehr als sonst.
Wie herrlich, dass es noch so liebevolle und einfache Unterkünfte gibt.

Mehr gibt es über das Heutal nicht zu berichten, mehr hat es nicht zu bieten.
Ich hoffe, dass bleibt auch die nächsten Jahre so und ich darf mich hin und wieder in diese kleine Bergoase zurückziehen.

Dienstag, Februar 07, 2006

Bixi ganz Privat


Winterhochzeit
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Jetzt ist es also so weit, Bixi hat ihren Nachnamen gewechselt. Also bitte nicht wundern, wenn unter den Briefen nun Oberhuber und nicht mehr Schäfer steht.

Montag, Februar 06, 2006

Telemark und Langlaufen

Zu diesem Thema gibt es hier schöne Bilder. Warum Michael für eine Skischule in Lenggries wirbt ist mir dabei ein Rätsel...

Manfred verkauft seine Räder


Manfreds Rennstall 2
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...natürlich, um sich ein neues noch tolleres zu kaufen!

Sollte jemand Interesse an einem der zwei Räder haben, dann einfach bei Bixi melden.

Rahmen: Italienischer Scandium-Rahmen von Billato Linea Telai , Modell 2004, grau weiss, OR 53,3/SR 51,5/StR 14,5. (das passt in der Regel für Menschen zwischen 1,68m und 1,78m)
Ausstatttung: Campa-Chorus 10f. mit 50/34-Kompaktkurbel Vega von TA Specialites; 13/29-Zahnkranz; Karbonvorbau/-lenker/-sattelstütze/-gabel/-hinterbau; Selle Italia Flite Trans Am-Sattel; Ksyrium Elite-Laufräder mit Conti GP 4 Seasons

Das Rad wiegt ca. 8 kg und ist rund 8900 km gefahren. Der Neupreis betrug 3.380,--EUR. Für 1.100,-- EUR wechselt es den Besitzer.
Das Rad eignet sich wg. der Kompaktkurbel und des Zahnkranzes hervorragend für Bergfahrten; Aufgrund der Geometrie passt es sicher auch sehr gut für Rennradlerinnen.

"Und es ist schön, sehr schön!"

Das Schwarze


Manfreds Rennstall 1
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Rahmen: Canyon F10 Carbonrahmen (einer der zur Zeit leichtesten und steifsten Rahmen am Markt), Modell 2005, Rahmenhöhe 54
Ausstattung: Ultegra 10f, 12-27-Zahnkranz, Smolik Race SL Laufräder, Syntace F99-Vorbau/ 2014-Lenker, SLR XP Sattel, Thomson Elite Sattelstütze, Farbe race black metallic.

Das Rad wiegt 7,2 kg, ist rund 3500 km gefahren und in Top-Zustand. Dieses Rad eignet sich vor allem für ambitionierte Radler; es reagiert spontan auf jeden Lenkbefahl und wirkt sehr lebendig. Schnell fahren ist damit ein Vergnügen.

Das Rad hat den Manfred 2300 Euro gekostet; Für 1600 Euro gibt er es her.

Dienstag, Januar 03, 2006

Und so sehen Sieger aus...


siegerfoto
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na dann lieber nicht gewinnen!

News

Wie zu erwarten war ist zwischen den Jahren (ich liebe diesen Begriff) nicht viel passiert:

Als treuer Fan von meinem Zebra-Rad muss vielleicht erwähnt werden, dass Cipollini beim Skifahren gegen einen Baum gefahren ist und sich dabei das Knie schwer verletzt hat. Aber ein guter Radfahrer ist halt nicht immer gleichzeitig ein guter Skifahrer und wahrscheinlich ist ihm so eine heimtückische Kipplerche einfach zwischen die Ski gesprungen.

Totschnig ist völlig überraschend Radfahrer des Jahres in Österreich geworden und unser aller Liebling Amstrong Sportler des Jahres in Amerika.

Das war es glaube ich in etwa schon, was ich in meinen Urlaubstagen auf der Hütte verpasst habe!

Übrigens der Schnee in den bayrischen Bergen ist gigantisch. Lenggries meldet 170 cm Schnee und gehört damit zu den TOP 20 der Skigebiete die Schneehöhe betreffend!

Donnerstag, Dezember 22, 2005

Schöne Weihnachten

Ich wünsche allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Genießt eure Lieben, den Winter und den Schnee!
Eure Bixi.

Montag, Dezember 19, 2005

Langlaufen

So sportlich und ehrgeizig wie ich ja oftmals bin, so verträumt werde ich beim Langlaufen. Der tiefverschneite Wald, die weissen Flächen und Hügel, die Einsamkeit und Ruhe lassen meine Gehirnwindungen im Leergang laufen und meinen Körper in einen meditativen Trott verfallen. Da kann es schon mal passieren, dass mich eine alte Omi mit ihrer Ausrüstung von anno dazumal flott überholt oder aber ein älterer Herr mit hochrotem Kopf und kurz vor einem Herzschlag siegesgewiss an mir vorbei stürmt und ich von alle dem gar nichts wahr nehme.
Immer werde ich gefragt, warum ich nicht Skate oder wenigstens anständig Langlaufen lerne. Vielleicht würde es besser zu mir passen, aber vielleicht ist es auch so, dass irgendwas in mir nach diese Entspannung und Ruhe verlangt.
Darum eine Bitte: Solltest du irgendwann jemanden Verträumten auf der Loipe antreffen, dann fahre langsam daran vorbei und grüße nur leise. Vielleicht bin ich es gerade und will nicht aus meinem Wintertraum gerissen werden.

Freitag, Dezember 16, 2005

Powderalarm

Für die nächsten 3 Tage werden bis zu einem Meter Neuschnee in den Zentralalpen vorausgesagt. Mit ein bisschen Glück werden sogar unsere Hausberge noch ordentlich was abbekommen.
Also, ihr lieben Wintermuffeln: Wachst eure Ski und strickt dicke Winterpullis. Der Schneegott meint es anscheinend gut mit uns in diesem Jahr!

Montag, Dezember 05, 2005

Reiseversicherung

Neuer Service bei Bixi:
Wir arbeiten nun mit der "Europäischen Reiseversicherung" zusammen. So können jederzeit alle gewünschten Reiseversicherungen auf unserer Homepage abgeschlossen werden. Auch dann, wenn die Reise nicht bei uns gebucht wurde. Auf Wunsch übernehmen wir auch gerne das Ausfüllen der Fragebögen und schließen euch die Versicherung direkt ab.
Die Kosten sind übrigens die gleichen wie direkt bei der "Europäischen".
Also bucht fleissig Versicherungen über Bixi, damit wir den Service aufrecht erhalten können.

Sonntag, November 27, 2005

Der erste Skitag der Saison

Der Schnee knirscht durch die Kälte. Wir ziehen beim Fahren eine silbrige Pulverspur hinter uns her. Nie schmeckt der Germknödel besser, als auf einer Skihütte, natürlich mit Almdudler. Stille, absolute Stille auf der schmalen Spur durch den Wald. Eintauchen in Tiefschnee, manchmal auch ungewollt tief. Und Ö3 am Osthang-Lift, so wie es schon immer war, seit meinen ersten Schwüngen am Spitzing.

Donnerstag, November 24, 2005

Schneemuffeln

Ich bin anscheinend umgeben von Schneemuffeln. Auch recht, so kam es wohl, dass ich gestern eine eigene Langlaufloipe gespurt bekam und die unberührte Schneelandschaft, die absolute Ruhe, die zarte Nachmittagssonne und den Blick auf das Kloster Reutberg mit niemand Fremden teilen musste.
Bleibt nur alle zu Hause und ärgert euch über den frühen Wintereinbruch...

Zu Sicherheit werde ich euch nicht verraten, dass am Wochenende wohl schon einige Hausberge (Spitzing, Sudelfeld, vielleicht auch Brauneck) die Lifte laufen lassen werden und der Wetterbericht schönes Wetter voraussagt. Nicht das ihr alle vielleicht doch noch auf die Idee kommt, dass Schnee etwas Geniales ist.

Dienstag, November 22, 2005

Tour de Ski

Im Winter 2006/2007 (29. Dezember bis 7. Januar) soll erstmals eine "Tour de Ski" ausgetragen werden. Das Rennen soll über acht Stationen gehen. Die Tour wird in München starten und in Südtirol (Val di Viemme) wird der Zieleinlauf sein.
Das Preisgeld ist enorm und liegt im Gesamt bei 1 Million Schweizer Franken. Durchgeführt wird das Weltcup-Rennen vom Ski-Weltverband FIS.

Nicht ganz deutlich ist jedoch, ob es sich um ein echtes Streckenrennen handelt, wie die "Tour de France", die als Vorbild gilt, oder ob einfach an 8 aufeinander folgenden Tagen an verschiedenen Orten Runden gelaufen werden. Strecken wären ja super interessant, würden dadurch vielleicht sogar für den "normalen Langläufer" die Spuren nach Italien führen....

Mehr dazu gibts bei Eurosport.

Dienstag, November 15, 2005

Verlosung

Heute wurden die Startplätze für den Dolomiten-Marathon verlost. Unglaubliche 14849 Radlfahrer haben sich um einen Startplatz beworben. 6000 sind gelost worden und werden heute und morgen Bescheid bekommen. Der Rest hat leider Pech gehabt oder bewirbt sich um einen der 150 Spezialstartplatz, die für 144 bzw. 300 Euro zu haben sind. Der Erlös dieser Verlosung geht an soziale Einrichtungen.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass Bixi auch dieses Jahr noch einige freie Startplätze zur Verfügung hat?

Freitag, November 11, 2005

Frauen-Equipe

T-Mobile hat eine Frauen-Equipe gegründet (Pressemitteilung vom 8.11.95). Judith Arndt wird wohl neben der Britin Nicole Cooke das Zugpferd dieser Mannschaft sein.

Es ist ja schon lange an der Zeit, dass der Frauenradsport mehr Unterstützung erfährt. Vor allem wenn man sich die Erfolge der Frauen in den letzten Jahren ansieht, die im Verhältnis gesehen international viel besser fahren als die Männer. Judith Arndt ist bisher für die Equipe Nürnberger gefahren und hat für dieses Team im Jahr 2004 sowohl den Weltmeistertitel geholt als auch die Silbermedaille bei den Olympischen Spiele in Athen gewonnen. Das sollen die Herren erstmal nachmachen.

Vielleicht ist es ein Zeichen und es wird eine Zeit geben, in der es wieder eine Tour de France für Frauen gibt... die großen Rennen werden live im Fernsehen übertragen... und die Damen verdienen gleich viel wie ihre männlichen Kollegen... Jaja... Träum...

Mittwoch, November 09, 2005

Kurze Runde, weil es ja gleich regnen könnte!

Dieser Bericht ist von Jose (mit einer der zuverlässigsten Radler vom Mittwochstreff) verfasst worden:

27.10.: Es ist schon eine Woche lang tagsüber sonnig und warm: Ideal zum Radfahren, da juckt es nach wochenlanger Radabstinenz wieder in den Beinen - nur ist es abends doch schon viel zu früh viel zu dunkel ... . Aber für die kommenden Tage ist weiterhin schönstes Herbstwetter angesagt - da muss auf jeden Fall nochmal eine Tour her !
Am meisten Spass macht das Rennradfahren in der Gruppe – und wozu haben wir im Otterfinger Radltreff vereinbart, uns auch nach Abschluss der Saison zum Radeln oder Laufen zu treffen? Der Feiertag am 01.11. bietet sich geradezu an. Also werden ein paar Mails versandt und ein paar Telefonate geführt - und es finden sich 2 Mitradler, die am Feiertag nicht familären Verpflichtungen nachzukommen haben oder im Urlaub sind.
Volker, Bernd und ich vereinbaren für den Feiertagsdienstag eine längere Tour mit Startzeit 10.00 Uhr, Treffpunkt Otterfinger Eisdiele. Die folgenden Tage bleiben herbstlich schön und trocken – aber am Montag Abend ziehen die ersten Wolken auf und die Wettervorhersage verspricht nichts Gutes für die folgenden Tage ... Dienstag Früh ist der Himmel zugezogen, es ist kühler geworden und die Wetternachrichten sagen Regen voraus, aber nach einer kurzen Telefonrunde verbleiben wir dabei, es dennoch zu wagen ... .

Zum vereinbarten Zeitpunkt geht es dann los. Und es hat sich gelohnt! Wolken am Himmel - aber trocken und so gut wie kein Verkehr auf den Straßen. Mit dem Rennrad durch diese hügelige Landschaft mit Blick auf die Berge zu rollen und die Gedanken schweifen lassen zu können – mit nichts an Geräuschen als das Rollen der Reifen und das Klacken der Schaltwerke – ein herrliches Erlebnis und ein Privileg derjenigen, die in dieser wunderschönen Landschaft leben! Die angedachte Tour über Peretshofen - Geretsried – Eurasburg - Königsdorf - Bad Tölz - Piesenkam - Warngau – Valley – Kreuzstraße wird aber bei Peretshofen gekürzt – es fallen einige Regentropfen und wir wollen uns diesen schönen Moment nicht dadurch verleiden, dass wir uns unnötig dem Regen aussetzen. Also rollen wir ab Peretshofen gemütlich über Stockach Richtung Dietramszell und von dort aus in Richtung Holzkirchen. An der Einmündung zur B13 fängt es leicht zu nieseln an, so dass wir beschließen direkt nach Otterfing zurück zu fahren. Zum Glück endet der Nieselregen nach einigen Minuten und wir kommen trocken an. So wird die Otterfinger-November-Radl-Treff-Tour wohl zu einer der kürzesten, aber auch zu einer der entspannendsten Tour, bei der ich mitfahren konnte.


Freitag, November 04, 2005

Georg Totschnig - Sportler des Jahres

Georg Totschnig ist von Österreichs Sportjournalisten zum Sportler des Jahres 2005 gekürt worden. Totschnig, der im Sommer als erster Österreicher seit 1931 eine Etappe der Tour de France gewonnen hatte, ist der erste Radsportler seit 1949, dem diese Auszeichnung zuteil wurde.
Und gerne denke ich an diese Tour-Etappe zurück, Totschnig, der weinend im Ziel zusammen bricht und auch während der Siegerehrung die Tränen der Freude nicht zurückhalten kann und bei den Interviews seiner Familie dankt und immer noch weint. So viel Emotion bietet der Profisport nicht sehr oft, man denke an das überhebliche, triumphierende Lächeln eines L. Armstrong.

Mittwoch, November 02, 2005

Bixis Rennradreisen

Die Radreisen für den Sommer 2006 sind in Planung, einige sind bereits fertig ausgeschrieben und warten auf viele Anmeldungen.
Also, werft mal wieder einen Blick auf die Homepage und schaut euch an, was das nächste Jahr so bringen wird.

Montag, Oktober 24, 2005

Saisonauftakt

Mit dem "Damenriesenslalom der Herren" (O-Ton im Ö3 am Samstag früh)in Sölden sind wir nun also wieder in die Skisaison gestartet. Und endlich können die Österreich wieder über Sport berichten und stolz sein auf ihre Sportler. Gerüchte sagen ja, dass es österreichische Bemühungen gibt, Bode Miller ein zu bürgern. Ist der Amerkaner doch immer wieder ein Störfaktor, wenn die Österreicher nur fast die gesamten vorderen Plätze besetzen.

Montag, Oktober 17, 2005

Turbulente Zeiten

Es gibt Zeiten, da kommt man zu gar nichts. Tausend Kleinigkeiten sind zu erledigen und zugleich entsteht das Gefühl, dass man nichts vorwärts bringt, weil man scheinbar nichts tut. Wahrscheinlich kennt das jeder, oder? ...
Aber nun gibts endlich den Bericht vom Wochenende im Castello im Trentino:

Am Anreisetag herrschte herrliches Wetter, der blaue Himmel hob sich strahlend vom alten Castel Pergine ab und ließ uns den Nachmittag im Innenhof mehr als genießen.

Kaffee trinken im Innenhof
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Am Samstag wurde es dann ernst: Das Wetter meinte es nochmal gut mit uns und so fuhren wir in Richtung Norden über den Passo del Redebus. Hier waren dann auch schon mehr als 1000 Höhenmeter geschafft. Es ging weiter Richtung Cavalese, am Stausee vorbei und wieder zurück nach Hause. Natürlich nicht ohne Pasta und Capuccino in der Sonne genossen zu haben. Für was ist man in Italien?

Die Gruppe
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Lustig schon, dass sich blau/schwarz scheinbar als Bixi-Team-Trikot etabliert hat. Und das passiert mir, wo ich doch der große Gegner von Uniformen bin. Aber beinahe bin ich versucht, für nächstes Jahr richtige Team-Klamotten zu entwerfen und selbstverständlich völlig überteuert zu verkaufen.
Das Abendessen im Schloss war grandios wie immer. Und für die Radlfahrer gab es Extra-Portionen. Und selbst Nina

flying.nina
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ließ die Mama größtenteils in Ruhe das 4-Gänge-Menü im Rittersaal genießen.

Leider hat es am Sonntag und Montag dann geregnet. Am Sonntag wehrten wir uns noch gegen das Wetter und sind noch eine kleine Runde gefahren. Am Montag gaben wir dann auf und fuhren zurück ins noch regnerischere und kältere Bayern.

So bleibt der Kaiserjägerweg für dieses Jahr unbefahren und erwartet uns im nächsten Jahr!

Ich kann nur hoffen, ihr hattet alle mindestens so viel Spass wie ich und wir drehen bald wieder eine Runde miteinander.

Eure Bixi.

Montag, September 26, 2005

Zum letzten Mal

Am Mittwoch geht die Saison für den Mittwochstreff zu Ende, es wird zu früh dunkel und die Kälte tut ihr Übriges. So werden wir am Mittwoch eine kleine Runde fahren, damit wir bis spätestens halb acht zurück sind.
Vielleicht klappt es ja mit der Idee für den Winter einen Lauftreff daraus zu machen.
Jedenfalls hoffen wir wiedermal auf gutes Wetter, damit wir unsere letzte Runde so richtig genießen könnne.

Castello Pergine


Castello Pergine
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Am Freitag ist es dann so weit. Die Burgherren und -fräulein erwarten uns bereits!

Freitag, September 16, 2005

Über die Dörfer


14.09.05 - 43 km
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Die Mittwochsrunde war wieder mal eine Fahrt der kleinen Straßen und Wege. Die frühe Dunkelheit schränkt uns zunehmend ein und selbst die 43 km sind nur knapp im Dämmerlicht heimgefahren worden.

Wie ich gehört habe, hats euch aber recht gefallen und so hoffen wir wieder auf nächsten Mittwoch, dass nochmal eine (verkürzte) Runde zustande kommt.

Donnerstag, September 08, 2005

Mittwochstreff

Gestern wurde es deutlich, die Tage sind gezählt, an denen wir noch Mittwochs eine gemeinsame Runde fahren können. Wir hatten keine 50 Kilometer am Tacho und doch sind wir beinahe in die Dunkelheit geraten. Sollte der September noch schön bleiben, werden wir jeden Mittwoch fahren, wenn die Runden auch zunehmend kürzer werden. Ich denke, im Oktober ist es vorbei.
Und so hat sich gestern bei einigen eine kleine Melancholie in die Spätsommerstimmung geschlichen.

Spätsommer
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Dienstag, September 06, 2005

Wildoner Thermenradmarathon

Endlich haben wir es also geschafft und sind zum Wildoner Radmarathon gefahren.

Lustig war, dass wir morgens auf der Autobahn schon einen Bekannten vom Amade Radmarathon getroffen haben, nur später leider nicht mehr. Also auf diesem Weg viele Grüße an den steirischen Radler und hoffentlich klappt es beim nächsten mal, dass wir wieder eine Zeit lang zusammen fahren.

Der Wildoner Radmarathon ist ein großer Spass. Der Start ist vielleicht noch ein bissal mühsam, die Altstadt von Wildon ist wohl für knapp 6000 Radler ein wenig zu klein und das Starten in Gruppen klappt nicht, da es ab einen bestimmten Augenblick kein Durchkommen zur eigenen Gruppe gibt. Aber nicht so wild. Es gibt ja keine Zeitnehmung.


start
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Die Strecke führt durch sattes Bauernland, teilweise durch endlose Maisfelder, dann wieder durch die Hügel der Weinberge und Apfelplantagen. Zwar sind die Straßen offiziell nicht gesperrt, aber an jeder Kreuzung stehen Polizei, Feuerwehr oder Einheimische, die einen die Straßen freihalten. Da dürften die deutschen Behörden sich mal eine Scheibe abschneiden (siehe Wendelsteinrundfahrt).

Mit Sicherheit kann man sagen, dass bezüglich der Verpflegungsstationen/Laben der Wildoner RM alle anderen Veranstalter schlägt. Nirgends hat es soviele Raststationen wie hier. Im Schnitt kommt man auf eine Labe pro 20 Kilometer! Auf der 135-Km-Runde waren es sage und schreibe 6 Laben!

Im Ziel ist alles geboten, was das Radlerherz sich so wünscht: von Massagen, über gutes Essen, Tombola, etc. und die Feuerwehr reinigt die Mountainbiker samt ihrer Räder; die schlecht Dorfkapelle sei nicht vergessen und die vielen netten Leute.

Fazit: Wäre ich nicht krank gewesen, wäre es wohl ein richig toller Tag geworden.


Zieleinfahrt
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Freitag, September 02, 2005

Eurobike 2005

Das Team Bixi war auf der Eurobike. Wir haben viel gesehen, viel gelaufen und geredet und kamen komplett erschöpft nach Hause. Ein Radmarathon ist ein dagegen ein Spaziergang...


Besonderer Service
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Rennräder und Gschafftlhuber
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Skurriles
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Mittwoch, August 31, 2005

Spätsommer

Zwar hängt noch der Nebel über Otterfing und läßt uns ahnen, dass es nun wirklich schon mehr Herbst als Sommer ist, aber mir war diese Jahreszeit immer eine der liebsten. Altweibersommer, Indian Summer, letzte Ferienwochen, ... viele schöne Assoziationen.
Ich freue mich heute auf das Rennradfahren!

Dienstag, August 30, 2005

wie verhext...

Da ist man bei schlechtem Wetter krank (klingt eigentlich ganz gut, oder?) und macht bei schönem Wetter ein Familienwochenende, um dann bei noch viel schönerem Wetter vor lauter Arbeit nicht aufs Rad zu kommen!
Ich glaube ich suche mir einen neuen Job. "Rad- und Skireisen" veranstalten müsste doch Spass machen: Den ganzen Tag draußen, mit netten Leuten unterwegs, etc.

Freitag, August 26, 2005

Warum ich kein Radprofi sein möchte - Teil 2


Vorderrad
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Ullrich bekam das Vorderrad fürs Zeitfahren bei der Deutschlandtour falsch montiert und niemand hätte es bemerkt, wäre da nicht ein aufmerksamer Tour-Forum-Besucher gewesen.

Der hat sich sogleich an Xentis gewendet, den Laufradbauer und die meinen dazu:
"Es steht zu vermuten, dass dieser Irrtum den Sieg bei der Deutschland-Tour gekostet hat. Die 30 sec Rückstand, die Jan Ullrich in der Gesamtwertung aufwies, bedeuten etwa 20 Watt an Mehrleistung über die Zeitfahrdistanz von 31 km. Wir haben zwar keine Messwerte zur Verfügung, aber es lässt sich abschätzen, dass dieser Fauxpas eben diese 20 Watt Verluste gefordert hat."

Bin ich froh, dass ich ein Tacho und zugehörigen Magnet am Vorderrad habe und immer weiß, wie rum ich es einbauen muss. Nicht auszudenken, wieviel langsamer ich die Wendelsteinrundfahrt gefahren wäre!?

Donnerstag, August 25, 2005

Rennradfahren - Skifahren

Der Übergang der Saisonen hat wieder begonnen und ich verbringe nun meine Zeit, um Ideen für den Winter zu realisieren. Ich suche Skischulen und Hotels, denke über Skiregionen und Varianten nach, ...
Besonders beschäftigen mich gerade die "Frauenpowder-Wochenenden", die ich dieses Jahr mit ins Programm aufnehmen will. Ein langes Wochenende Tiefschneefahren incl. Tiefschneekurs für Frauen. Wellness und Wohlfühlen dürfen natürlich nicht zu kurz kommen und viel Spass soll es natürlich machen...

Und wenn es dann endlich wieder trocken ist und ich gesund bin, springe ich auf mein Rennrad und genieße den Sommer. Da passiert es schon mal, dass ich aus Versehen, "Ski" statt "Rad" sage.

Dienstag, August 23, 2005

Regen

Also, wenn ich mir das Wetter der letzten drei Tage anschaue, dann wird mir erst richtig klar, wieviel Glück wir am Samstag auf der Wendelsteinrundfahrt hatten. Nass wurden wir eigentlich nur wegen der nassen Straßen und Pfützen. Die "Dreckgischt" beim Fahren im Pulk war eine reine Freude, noch am Abend knirschte es zwischen den Zähnen.
Aber kein Regen! Jedenfalls nicht auf der 115km-Runde. Während sich einige auf der langen Strecke durch Wolkenbrüche im Miesbacher Hügelland kämpften, haben wir uns im trockenem Biergarten im Zielgelände verwöhnen lassen.

Freitag, August 19, 2005

Endlich wieder ein Rundfahrt

Morgen ist also endlich wieder eine grosse Fahrt geplant: Die WENDELSTEINRUNDFAHRT!
Fraglich ist, ob ich wie so gerne einmal eher ein bissal faul bin und nur die 110 km fahre und selbstgemachten Kuchen und frische Käsespätzle genießen werde oder doch die 165 km in Angriff nehme.
Mal schaun, wie das Wetter ist.
Der Veranstalter hat in seinem letzten Rundschreiben schönes Wetter angekündigt, im Tour-Forum sprechen die Leute von Regen und Kälte? Darf man sagen, dass Pessimismus und schlechte Stimmung oftmals in Foren anzutreffen sind? Es ist ja auch leichter, über etwas her zu ziehen, als zu loben. Wenn jemand schreibt: "Schee ist s". Dann läßt sich halt einfach nicht weiter darüber reden. Wäre ja blöd, wenn der Nächste schreiben würde: "Ja, scho" und der Übernächste: "Find ich auch"...
Kein Mensch würde das Lesen wollen.

So hoffe ich also, dass der Veranstalter der Wendelsteinrundfahrt Recht behält und morgen eine trockene und warme Runde gefahren werden kann.

Übrigens, für Alle die mit uns starten wollen: Das Team Bixi plant seinen Start gegen 7 Uhr.

Donnerstag, August 18, 2005

Herbst?

Jaja, ich weiß, jeder schimpft und klagt über den schlechten Sommer und nun fange ich also auch noch an...
Aber ich will gar nicht über den Sommer schreiben, sondern über die eigenartige Stimmung gestern bei unserer Rennradrunde. Wir sind über Dietramszell und Sachsenkam über den Taubenberg gefahren und über Weyarn gings dann zurück. Das sind überraschend 60 Kilometer.

Nach dem vielen Regen der letzten Tage sind wir endlich wieder auf dem Rennrad gesessen. Die Zwangspause hatte unterschiedliche Auswirkungen auf die Mitfahrer. Der eine war wie ein junges Pferd nicht mehr zu bremsen, die andere hätte wohl ihr Rennrad am liebsten in der Mangfall versenkt...

Die Luft war feucht und roch nach Erde. Das Licht war trüb und doch in warmen Tönen. Manchmal schien die Sonne wie man es sonst nur vom Mond kennt als rote Scheibe durch den Hochnebel. Ein stimmungsvoller und beinahe unheimlicher Herbstabend.

Dienstag, August 16, 2005

Warum ich kein Radprofi sein möchte - Teil 1


Jan Ullrich
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"Jan Ullrich (von Erkältung) behindert." Subtil gemein der Bericht in der Netzeitung vom Sonntag über den Auftakt der Deutschlandtour.
Und wieder ein Grund, warum ich kein Profisportler werden möchte: Immer wenn du verlierst und dich eh schon richtig scheiße fühlst, gibts noch als Draufgabe ein grauenhaftes Foto von dir. Wenn du gewinnst und dementsprechend gut drauf bist, zeigen sie die strahlenden und schönen Bilder! Das gleiche gilt übrigens auch für Politiker, Schauspieler und alles was sich sonst so im Rampenlicht rumtreibt.

Freitag, August 12, 2005

Flachetappe


10.08.05 - 57km
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Nachdem also die letze Runde als Flachetappe angekündigt wurde und dann doch zwei, drei Hügel dabei waren, war es mir diesmal gar nicht bewusst, dass wir zum erstenmal am Mittwochstreff keinen echten Anstieg dabei haben. Ziel war Gmund, da nach Tagen schlechten Wetters, endlich auch abends die Sonne schien und ich unbedingt "den schönsten Seeblick Deutschlands" (Zitat Manfred) in Kaltenbrunn genießen wollte.
Es war eine ungewöhnliche Runde:
Wir waren ungewöhnlich schnell (31er Schnitt);
wir war ungewöhnlich viele (zu acht) und es war ungewöhnlich flach.
Aber wie immer wars ein großer Spass!

Dienstag, August 09, 2005

Zurück

Fürstenfeld hat allen Erwartungen entsprochen. Wir sind schwerer und ausgeschlafen. Wir haben den Wein getestet und den 2002er Wildbacher als den besten Roten gefunden. Wir haben die Therme Blumau genossen, vor allem das 37 Grad Thermalwasser im Außenbecken mit Unterwasser-Musik, während die Wolken einen wilden Tanz über uns aufführten. Der 10-Meter-Sprungturm und die Rutsche im Freibad wurden geprüft und dabei habe ich festgestellt, dass ein Köpfler vom 3-Meter-Brett blaue Flecken am Oberschenkel macht und Kinderrutschen einem beinahe die Zähne ausschlagen.
Radln waren wir natürlich auch. Aber leider nicht so viel, da auch in der Steiermark das Wetter nicht so schön war.

Donnerstag, Juli 28, 2005

I wül ham

noch Fürstenfeld.

Und wieder geht es also auf Reisen und wir fahren für eine Woche in meine "Heimat" in die Steiermark. Diesmal wird die Reise hauptsächlich privat sein. Aber natürlich sind die Räder schon gepackt und werden wir weiterhin fleissig Kilometer und Höhenmeter messen und kleine schöne Wege suchen.

Und nicht zu unterschätzen ist unser Pflichtbewusstsein unseren Kunden gegenüber und daher werden wir auch die kulinarischen Begebenheiten "kontrollieren", nicht dass ein Buschenschank nicht mehr unseren hohen Anforderungen entspricht ... und die Frage, ob der letztjährige "Rote Zweigelt" besser schmeckt als der "Wildbacher" ist auch noch nicht abschießend geklärt.

Wir werden ein paar Kilo schwerer nach Hause kommen und übernächsten Mittwoch ordentlich klagen!

Viel Spass den Otterfingern am nächsten Mittwoch ohne uns, der Manfred wird sich dafür eine Runde ausdenken.

Dienstag, Juli 26, 2005

Die wahre Geschichte

Das Team Bixi, sprich Marianne und Bernie waren nicht ganz einverstanden mit unserer Berichterstattung über die Transalp. Marianne meinte, dass es vielleicht von der Platzierung aus gesehen eine konstante Leistung war, angefühlt habe es sich jedoch ganz anders.

Nun hat sie uns ihr Transalp-Tagebuch zur Verfügung gestellt. Beim Lesen befiel mich ein Gribbeln und der Vorsatz, eines Tages werde ich auch mitfahren, bei der großen Alpenüberquerung, am großen Rennen! Ganz bestimmt!

Montag, Juli 25, 2005

Via Julia


Via Julia
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Und Oberbayern will es der Oststeiermark nachmachen und ein mindestens ebenso verwirrendes Radnetz schaffen. Via Julia, Salz, Mangfallradweg, Via Bavarica-Tyrolensis, M-Wasserradweg und wie sie alle heißen.
Wir sind gestern entlang der Via Julia gefahren und waren sehr gespannt, ob der Teil zwischen Weihenlinden und Feldkirchen rennradtauglich ist. Und wir waren überrascht, aber die gesamte Strecke konnte guten Asphalt aufweisen und führte über menschen- und vor allem autoleere Straßen. Eine schöne Variante, die ich hier weiter empfehlen möchte.

Auf diesem Weg noch einen schönen Gruß an den Rennradfahrer mit Kinderanhänger, den wir gestern erst im Maxlrainer Biergarten gesehen haben und der später an den Baggerseen mit uns gerätselt hat, ob die Via Julia geteert ist.

Freitag, Juli 22, 2005

Ein Rennrad kaufen

Eine Freundin will sich endlich ein Rennrad kaufen. Es muss nicht das billigste sein, soll aber perfekt passen und farblich auch noch ihrem Geschmack entsprechen...

Und da fällt mir ein vor Monaten erschienener Artikel in der Zeit ein, über einen, der sich ein Rennrad kaufen will:

Matthias Altenburg beginnt wie jeder Rennradneuling, er stürzt sich "in das Meer der Angebote und gerät schon bald in einen Strudel, in dem der Unterschied zwischen Irrsinn und Enthusiasmus nicht mehr auszumachen ist."
In den folgenden Wochen lernt er viel über Räder, Komponenten, etc. und dass, "wer von anderen Fahrern auf der Strecke gegrüßt werden will, der sollte sich die Beine rasiert haben und weiße Socken tragen. Man frage nicht, warum."
Am Ende ist sein Rad zusammengestellt und fertig zu Hause:
"Black Beauty ist da! Zwei Nächte habe ich vor Entzücken nicht geschlafen. Ich halte die Luft an. Mein Freund schließt die Augen, dann öffnet er sie wieder."

Schön ist der Nachtrag, einige Wochen später, in dem er beschreibt, was er bereits alles neu verbaut hat und die Erkenntnis: "Das Rennrad ist und bleibt eine Baustelle. Und: Das Ziel liegt immer in der Ferne."

Ja, da bleibt nur noch, Sabine viel Spass mit ihren neuem Renner zu wünschen.

Mittwoch, Juli 20, 2005

Bixi gratuliert

Die Siegerehrung vom Alpencup im eigentlichen Sinn wurde leider nicht durchgeführt. Die Veranstalter vom Dreiländer-Giro in Nauders hatten Probleme mit der Zeitmessung und es dauerte Tage bis sie alle Zeiten nachrecherchiert hatten. Und so sind die Sieger ungeehrt nach Hause gefahren.
Ich habe heute mal die Ergebnisliste angesehen und was sehe ich da? "Unsere" Marianne Pietsch hat den Alpencup (Strecke B) gewonnen! Der dritte Platz am Amade-Radmarathon, der fünfte Platz im Berchtesgardener Land und der fünfte Platz in Nauders reichten aus, dass sie im Gesamtklassement Erste wurde. Beeindruckend ist das Ergebnis vor allem, wenn man bedenkt, dass der Dreiländer-Giro direkt am Sonntag nach der Transalp stattfand...

Dienstag, Juli 19, 2005

Thüringen-Rundfahrt

Während die Radrennfahrer durch Frankreich unterwegs sind, gibt es in Deutschland eine der wichtigsten Radsportveranstaltungen der Damen. Und hier ist auch im Schatten der Tour de France das tragische Unglück passiert. Das Team aus Australien wurde gestern bei der Streckenbesichtung für das Auftakt-Zeitfahren, dass heute stattfinden hätte sollen, von einem Auto erfasst. Amy Gillet ist tot, fünf ihrer Teamkolleginnen liegen verletzt im Krankenhaus. Das Zeitfahren ist abgesagt worden, die Rundfahrt wird morgen starten.
Ich möchte nicht an der Stelle der Profifrauen sein, die morgen "business as usual" machen müssen. Es bleibt erschreckend, wie schnell es doch gehen kann und wie ungeschützt wir letztendlich auf unseren Drahteseln über die Straßen rauschen.
Mehr Infos zur Thüringen-Rundfahrt gibt es hier.

Freitag, Juli 15, 2005

Tour de France für Frauen

Immer wieder werde ich gefragt, ob denn auch Frauen eine Tour de France fahren. Bisher gab ich darauf immer so eine von meinen Halbweisheiten wieder (kann doch schlecht als rennradelnde Frau sagen: "Keine Ahnung, mir doch egal.") und erzählte was, von den Frauen, die im Schatten der Männer schon auch eine Frankreichrunde drehen, glaube ich ...

Und jetzt hat es mich dann doch angefangen zu interessieren. Ich habe mich auf die Suche begeben und muss feststellen, um den Damenradsport ist es schlechter gestellt, als ich vermutet habe. Zwischen 1984 und 2003 wurde eine Tour de France der Frauen mit deutlich kürzeren Etappen gefahren. Da der Name Tour de France für die Veranstaltung der Männer rechtlich geschützt ist, wurde die Runde "Grande Boucle Féminine Internationale" genannt. Sie stand medial völlig im Schatten ihres männlichen Pendants und war berüchtigt für ihre schlechte Organisation. Auf Grund von Desinteresse, eines Rechtsstreits und Sponsoren-Mangel wird sie seit 2003 nicht mehr ausgetragen.

Für dieses Jahr wurde erneut eine Frankreichrundfahrt für Frauen ausgeschrieben. Die Premiere der "Route de France Feminine", die vom 6. bis 14. August im Rennkalender geplant war, fällt aber aus. Wiederum werden der Mangel an Sponsoren, Desinteresse der Städte und ein Rechtsstreit um die Austragungsrechte als Gründe angegeben.

Übrigens: Die Tour de France (wie auch der Giro Ialia) erlaubt in ihrem Reglement keine Teilnahme mehr von Frauen, mit der Begründung, dass es ja eine eigene Veranstaltung für Damen gibt. Soso.

Donnerstag, Juli 14, 2005

Runde nach Königsdorf


13.Juli_66km
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Gestern führte uns die Mittwochsrunde nach Königsdorf und Bad Tölz. Das Wetter war ein Traum und auf den Anhöhen von Königsdorf und Rothenrain leuchteten die Berge in der Abendsonne.
(Die einzige Enttäuschug war vielleicht die Eisdiele in Otterfing. Das Eis schmeckte zwar nicht schlecht, da wir aber eine Stunde darauf warten mussten, waren wir bis dahin selbst zu Eis erstarrt. Das kann man sich auch sparen...)

Vom Zebra abgeworfen!

Gestern bin ich zum erstenmal gestürzt. Nein, ganz stimmt das nicht. In meinem ersten Rennradsommer hat mich mal ein kleiner vierjähriger Radlrambo vom Radweg geschossen und ich bin nicht aus den Klickpedalen gekommen. In Zeitlupentempo bin ich sanft in die Wiese neben dem Weg gefallen. Aber abgesehen davon, gab es bisher keine Stürze beim Radfahren. Also war es gestern auf unserer Mittwochsrunde vielleicht an der Zeit:
Nachdem ich nach Föggenbeuern eine Attacke ala Vinokourov gefahren bin, um dann später im Gegenangriff auszusehen wie Jens Voigt am Galibier (der hatte allerdings 40 Grad Fieber), packte mich erneut der Ehrgeiz und ich ging im gewaltigen Anstieg nach Osterhofen beherzt aus dem Sattel, rutschte aus der rechten Pedale und verknotete mich mit meinem Rad. Was für ein Schreck! Beim Aufschlag machte mein Rad soviel Lärm, dass ich mir sicher war, der Rahmen ist gebrochen, war aber nur die wegfliegende Luftpumpe. Alles fühlte sich sehr dramatisch an und meine lieben Mitfahrer sahen auch sehr erschrocken aus. Aber nix ist passiert, ein paar Prellungen, ein paar Hautabschürfungen, ein verbogener Lenker und um eine Erfahrung reicher.

Dienstag, Juli 12, 2005

Gindl-Alm

Die Gindl-Alm (1242m) gehört wohl zu den bekanntesten Hügel in unserer Gegend. L. Armstrong würde nicht hinauf fahren, mit der Begründung, dass es zu steil ist. Gerüchte sagen, dass die letzten zwei Kilometer konstant über 18 Prozent Steigung haben. Und ich glaube diesen Gerüchten, denn kein Berg hat mich bisher mehr gequält wie diese 476 Höhenmeter.
Rennradvereine fahren gerne mit Neulingen hinauf, um ihnen zu zeigen, dass "Vereinsfahren" kein Spass ist. Meine Nachbarin trainiert seit Wochen mit dem Kinderanhänger, damit sie mich bei unserer Herbstfahrt knallhart abhängen kann. Und ich bin schon schlichtweg froh, wenn ich überhaupt hinauf komme.
Letzten Freitag führte der RSC Waakirchen ein Zeitfahren auf die Gindl-Alm durch. Glücklicherweise regnete es nicht und die 60 Teilnehmer konnten am Rennen starten. Der Schnellste brauchte für die 5,2 Kilometer nur 16:56.84. Gratulation an Berni und Oliver vom Mittwochstreff, die direkt hintereinander mit knapp über 22 Minuten ins Ziel kamen.

Montag, Juli 11, 2005

Geklaute Fahrräder

Letztes Jahr wurden während der Wendelsteinrundfahrt zwei Räder geklaut. Der Veranstalter zeigte sich sehr betrübt und veröffentlichte das Geschehen auf seiner Homepage.
In der vorletzten Nacht vor dem "Maratona dles Dolomites" wurden aus mehreren Hotels abgesperrte Rennräder aus verschlossenen Garagen gestohlen. Hier muss es sich wohl um eine organisierte Bande handeln, die sich vor Ort sehr gut auskennt. Der Veranstalter versucht die Ereignisse unter dem Teppich zu kehren. Einige Betroffene bekamen von Pinarello (Mitsponsor beim Maratona) ein Leihrad für das Rennen. Weiter wurde nichts bekannt gegeben. Verständlich auf der einen Seite. Der Maratona war auch dieses Jahr ein voller Erfolg und das Tal hat mit hunderten Freiwilligen ein Fest für 10 000 Rennradbegeisterte veranstaltet. Nichts soll hier natürlich die Stimmung trüben.
Nachdem ich nun aber gehört habe, dass auch auf der Transalp mehrere Rennräder professionell gestohlen wurden, beschleicht mich ein trauriges und ungutes Gefühl.
Natürlich ist mir kar, dass jede große Veranstaltung auch Kriminelle anzieht. Und doch wollen für mich "paranoide" Angst um mein Fahrrad und meine Sachen nicht zum sportlichen Ereignis passen. Ein Großteil der Freude, Marathons und RTFs mitzufahren liegt wohl darin begründet, etwas mit Gleichgesinnten zu Erleben. Im Peloton, bei mehr als 50 Kmh vertraue ich auf die anderen, dass sie Verantwortung nehmen und mich nicht gefährden... Wenn ich zwischen drin aufs Klo gehe, muss ich Angst haben, dass mir jemand mein Rad klaut...?
Sollten die Veranstalter offen mit dem Problem umgehen oder würden sie erst recht damit noch mehr Kriminelle auf den Plan rufen? Wollen wir eigentlich davon wissen oder sind wir ganz froh, wenn wir nichts von den Schattenseiten der Events mitbekommen?

Donnerstag, Juli 07, 2005

Verfahren

Gestern auf der Österreich-Rundfahrt:
"Ich komme aus Sizilien, ich kann nicht jede Straße in Österreich kennen", war wohl der Satz des Tages.
Zu gerne hätte ich einen Belgier, einen Österreicher und einen Italiener über die Seitenabsperrungen springen sehen, nachdem sie sich verfahren haben, um dann weiter ins Ziel zu sprinten. Irgendwie klingt das nach den schlechten Witzen meiner Grundschulzeit: Fahrt ein Österreicher, ein Italiener und ein Belgier bei der Österreich-Rundfahrt mit...
mehr dazu findet ihr in den ORF Nachrichten.

Dienstag, Juli 05, 2005

Schöne Fotos

vom Dolomiten-Maraton gibt es hier.

Maratona dles Dolomites


Bixi in den Dolomiten
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Und während das eine "Team Bixi" die Transalp gefahren ist, sind wir auch schon wieder Richtung Berge in den Dolomiten zum "Maratona dles Dolomites" unterwegs gewesen. Alle Jahre wieder und doch ist es jedesmal neu und aufregend. Dieses Jahr waren ca. 9000 Radler am Start. Das Wetter war perfekt, ein Bilderbuch-Sommertag, was allerdings heißt, dass wir morgens um halb sechs mit 6 Grad am Start zu kämpfen hatten. Eine Stunde später in Corvara hatten wir dann schon 7 Grad. Dafür gab es strahlenden Sonnenschein und der Anblick von in der Morgensonne leuchtenden, weißem Schnee auf der Kuppe der Marmolada, während des ersten Anstiegs entschädigte für alles.
Die Stimmung war gut, die Versorgung durch den Veranstalter perfekt und die Dolomiten gehören wohl mit zu den schönsten Landschaften unserer Erde.

Team Bixi im Riva


Team Bixi in Riva
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Samstag, Juli 02, 2005

Finale der Transalp

Von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda ging es heute 70,69 km und 1418 Höhenmeter weit und Marianne und Bernie vom Team Bixi konnten sich auch heute wieder auf dem 11 Rang in der Mixed Wertung platzieren, grade mal 9 Minuten hinter den Führenden! Die entgültigen Ergebnisse sind noch nicht Online, es sieht aber nach Platz 11 von 54 aus - Gratulation zu dieser tollen Leistung!

Neben der Teilnahme von Team Bixi wurden auf der diesjährigen Transalp auch noch andere Rekorde aufgestellt: zum ersten Mal starteten über 1.000 Fahrer aus 20 Ländern, der jüngste Fahrer ist 18 Jahre alt, der älteste bereits 74.

Impressionen vom Rennen und schöne Fotos könnt ihr auch hier finden.

Freitag, Juli 01, 2005

Transalp 5. und 6. Etappe

Die 5. Etappe von Pontresina nach Bormio war wohl wieder eine der anspruchsvolleren, die Führenden hatten sie sich nach eigener Aussage "vor sechs Wochen extra beim Giro d´Italia angeschaut". Team Bixi konnte weiterhin mit konstanter Leistung überzeugen und blieb heute nur 40 Minuten hinter Hager und Cirkl zurück.

Von Bormio nach Madonna di Campiglio erwartete Schneeregen die Teilnehmer auf der 6. Etappe. Aber auch die 94,63km und knapp 3000 Höhenmeter schafften Bernie und Marianne mit gleichbleibender Leistung und 39 Minuten hinter dem Team vom ÖAMTC. Weiterhin Platz 11, bevor es morgen auf die Abschlußfahrt nach Riva Del Garda geht. Wir drücken noch einmal kräftig die Daumen für das Team Bixi.

Donnerstag, Juni 30, 2005

Transalp 4.Etappe

Wenn man den Berichten glauben darf, war diese Etappe die bisher schwerste. Regen, Blitz und Donner, niedrige Temperaturen und insgesamt 3613 Höhenmeter galt es zu überwinden. Marianne und Bernie vom Team Bixi haben sich aber wieder tapfer geschlagen und lagen auch heute wieder nur 40 Minuten hinter den Ersten in der Mixed Wertung und damit auf Platz 12. Eine schöne konstante Leistung über die bisherigen Etappen!

Mittwoch, Juni 29, 2005

Transalp 3.Etappe

Nach einem erfolgreichen Tag liegt Team Bixi inzwischen auf Platz 11 von 55 Startern im Mixed Classement. Gratulation an Marianne und Bernie, waren sie doch heute nur 25 Minuten langsamer als die Erstplatzierten!

Dienstag, Juni 28, 2005

Auf der Transalp

Bernie und Marianne sind gestern allen Anschein nach gut vorangekommen. Obwohl Anstiege wie Arlbergpass und Bielerhöhe bei hochsommerlichen Temperaturen zu bewältigen waren liegen sie immer noch mit rund einer Stunde Rückstand auf Platz 13.
Und heute dürfte es ein bisschen leichter werden. Die heutige Tagesetappe von Ischgl nach Scoul ist "nur" 101 km und 2223 Kilometer lang. Also beinahe eine Strecke zum Erholen und Beine ausschütteln.

Montag, Juni 27, 2005

Zeiten

Das Team Bixi, sprich: Marianne und Bernie schlagen sich tapfer auf der Transalp. Die erste Etappe sind sie in einer Zeit von 3.57.22 gefahren, ihr Rückstand beträgt ca. 28 Minuten und sie sind damit auf Platz 12 gelandet. Bei 50 (Mixed-)Paaren am Start ist das schon eine beachtliche Leistungen.
Bin mal gespannt, wie es ihnen heute ergangen ist.

Freitag, Juni 24, 2005

Bixi goes Transalp

Nein, ich fahre nicht selbst mit. Zwar reizt mich die Transalp schon seit Langem und immer wieder denken Michael und ich darüber nach, doch eines Tages mit zu fahren, aber noch kann ich es mir nicht vorstellen, jeden Tag über 3000 Höhenmeter zu radeln.
So darf Michael noch ein bisschen seinen Arm fürs (Bixi-über-die-Berge-)Schieben trainieren und derweil schicken wir Marianne und Bernie als TEAM BIXI auf die Strecke.
Ein bisschen neidisch wünsche ich den Beiden alles Gute und herrliche Tage in den Alpen. Ich werde hier an dieser Stelle berichten, sobald ich vom TEAM BIXI Neuigkeiten weiß.

Mittwoch, Juni 22, 2005

Wendelsteinrundfahrt II

Unglaublich, aber wahr! Es sind bereits 1236 Radler für die Wendelsteinrundfahrt angemeldet. Wir sollten also schnell überlegen, ob wir mitfahren, da die Teilnehmerzahl auf 1800 begrenzt ist.

Dienstag, Juni 21, 2005

Gericht verbietet Nacktradeln

Zum Nachdenken:

"Das Verwaltungsgericht Karlsruhe untersagte eine geplante Aktion zum "Weltnacktradeltag". Die geplante Aktion sei untersagt worden, weil sie „grob ungehörig“ sei. Dabei wollten bis zu zwölf Teilnehmer nackt auf dem Rheindamm von Iffezheim bis zur Grenze des Landkreises Rastatt und wieder zurück mit dem Fahrrad fahren, um für die Nacktheit als „zweckdienliche und gesellschaftsfähige Kleidung“ einzutreten."
"Zweckdienliche Kleidung" beim Radfahren? In der neuen "Juli-Tour" gibt es einen Test der Radhosen und das nicht ohne Grund. Interessant wäre der Pro-Kopf-Konsum Vasiline von Nacktradlern, aber wahrscheinlich kommen diese Leute mehr so aus der SM Richtung: "Nichts ist schöner als ein Karbon-Sattel unter meinem nackten Hintern." Hmh? Der Gedanke hat was!

Donnerstag, Juni 16, 2005

15.06.05 - 57 km


15.06.05 - 57 km
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Wasser gab es von oben und von unten und wenn ein Auto an uns vorbei fuhr gab es auch noch die Seitendusche. Nur die harten Mädels von Mittwochstreff waren da, zwei mit frischgeputzten Rädern, die Jungs haben das Wetter wohl gescheut und sind erst gar nicht gekommen. Aber, ob ihrs glaubt oder nicht, so ein Sommerschauer ist auch ein Erlebnis und da es nicht kalt wurde, machte es beinahe Spass durch die Pfützen zu pflügen...

Wendelsteinrundfahrt

Die Wendelsteinrundfahrt findet ab diesem Jahr bereits am vorletzten Wochenende im August statt, also am 20.08.2005. Perfekt für Bixi, da die Fürstenfeld-Reise erst eine Woche später beginnt und wir somit die Möglichkeit haben, dieses Jahr wieder an dieser wunderschönen Tour durchs Oberland teilzunehmen. Wo gibt es schon an der letzten Verpflegungsstation so gute und leichte Kost wie Kasspatzen und Bratwurst?
Sollten wir mindestens 10 Leute werden, so können wir uns bis zum 25.07.2005 als Gruppe anmelden. Also bald bei mir melden, wer mitfahren will.

Mittwoch, Juni 15, 2005

Gewinn


Gewinn
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Als Anerkennung für 142 km Radfahren gab es diese Scheußlichkeit. Aus einem Kunstharz gegossen, golden angemalt und mit einem roten Aufkleber versehen. Der Traum meiner schlaflosen Nächte! Was macht man mit solchen Gegenständen? Darauf vertrauen, das irgendwann irgendwelche Enkelkinder sich freuen, wenn sie das Ding in einem Karton auf dem Dachboden finden?

Fjorde, Fjelle, etc.



Unter "SlowRide-Impressionen" auf der Bixi-Homepage gibts noch mehr Fotos von unserer Norwegenreise.
Übrigens gibt es hier auch seit Neuesten die Fotos von etwaigen Skireisen (Courmayeur und Andermatt).

Dienstag, Juni 14, 2005

Telemark Tours 2005

Norwegen hat sich von allen Seiten sehen lassen. War es an den ersten Tagen warm und sonnig, so hat es am Tag des Rennens schon ordentlich geregnet, später haben wir dann wahre Wolkenbrüche erlebt und gesehen, wie das strahlende, leuchtende Land sich in ein düsteres Land der Sagengestalten, Trolle und Wichte verwandelt.

Die Landschaft hat viel Ähnlichkeiten mit unserer, hier in Bayern, vor 200 Jahren, als noch nicht alles kultiviert und von Straßen und Besiedelung geprägt war. Allerdings ist alles rauher, der Wald ist wilder, Felsen und Bäume stehen im Wechsel zu Seen und Fjorde.

Der Radmarathon gehört zu den kleinen Veranstaltungen, ca. 350 Teilnehmer gingen bei Regen und Hagel an den Start. Die Mehrheit ist die lange Strecke (250 km mit ständigem Bergauf und Bergab) gefahren. Auf der kurzen Runde (immerhin 132 km und 1550 Hm) waren es insgesamt 69 Leute. Der Regen ließ Gott sei Dank nach und hörte nach einer Stunde sogar fast auf. Durch unberührte Landschaft, über oftmals eher schlechte Strassen ging die Strecke von See zu See von Hügel zu Hügel. Den ersten Teil sind wir im vorderen Pulk mitgefahren, den zweiten Teil der Strecke waren wir ganz alleine, vor dem letzten Drittel verpassten wir die Pause (sie lag wohl gut versteckt einige Meter von der Hauptroute ab?!) und fuhren damit eine für mich beinahe unglaubliche Gesamtzeit von 5 Stunden und 17 Minuten. Und bei dem Rennen mit meiner bisher vielleicht besten persönlichen Leistung gab es keine extra Damenwertung und keiner hat beachtet, dass ich als erste Dame ins Ziel fuhr. Macht aber nix. Der Marathon war eine ziemliche Herausforderung, die Organisation war einfach und nett und der gesamte Event gehört zu den großen Erlebnissen meiner gar nicht so alten "Radkarriere".

Dienstag, Juni 07, 2005

Elche

Bixi goes north. Ins Land der Elche und Fjorde. Nachdem wir nun unsere Rennräder in viel zu kleine Koffer geklemmt, eine große Menge "Muggenmelk" besorgt und die Regenjacken imprägniert haben, fühlen wir uns wohl gerüstet für 5 Tage Norwegen.
Unklar ist noch, wie wir nach Telemark zum Radrennen kommen und wo wir wohnen werden und ob wir nicht vielleicht doch besser die Ski mitgenommen hätten anstatt der Fahrräder...
Wir werden berichten!

Radltreff

Für morgen Abend läßt sich Manfred eine Tour einfallen. Also kommt zahlreich, damit sich die Arbeit für den Manfred lohnt!

Dienstag, Mai 31, 2005

Achilles Verse

Ich bin gerade durch Zufall über eine sehr unterhaltsame Kolumne gestolpert und will euch das natürlich nicht vorenthalten. Zwar erzählt hier ein Marathonläufer, jedoch gibt es zwischen Läufern und Rennradfahrern ziemlich viele Ähnlichkeiten.
Kleine Kostprobe von Achim Achilles, der Schreiber, zum Thema Markenfetischismus: "Keine Szene ist so label- und fashiongeil wie das Läuferpack, höchstens vielleicht noch Rennradfahrer. Bei Klamotten setzt der Verstand aus und jeder pekuniäre Kontrollmechanismus auch..." zur Kolumne

Montag, Mai 30, 2005

Currywurst contra Torte

Wir habe gestern eine herrlich Tour durchs Oberland gedreht. Von Otterfing ging es zum Tegernsee, hinauf zur Valepp und Spitzingsee, via Marbach und Seehamersee zurück nach Hause. (108 km)

In Marbach mussten wir natürlich ein Päuschen einlegen. Ganz zufällig (?) sind wir am Winklstüberl vorbegekommen und an 30 verschiedenen hausgemachten Kuchen und Torten vorbei zu fahren wäre schlichtweg unentschuldbar. Ein Traum schlechthin war das Johannisbeerbaiser, der Rhabarberkuchen, der Zwetschgendatschi ein Gedicht, und es würde noch so viel anderes zu probieren geben... Raoul erklärte uns jedoch, dass ein echter Bayer mittags keinen Kuchen ist sondern etwas Deftiges und dass der Kuchen erst um ca. 4 Uhr seine Berechtigung findet. Mit ehrlicher Bewunderung sahen wir ihm zu, wie er während einer langen Tour als kleinen Imbiss eine Currywurst mit viel Pommes Frites in sich hineinschob. Und man höre und staune, danach ist er gefahren wie der Bruder vom Lance...

Kleine Kommentare am Rande:
"Wie kann man eine Kupferpaste verwenden, kannst ja gleich eine Marmelade reinschmieren!"
"Warum telefonierst du mit dem Taschenrechner?"
"Der Aldi-Trink-Rucksack ist voll billig gewesen,.. nur kommt nix raus,.. was heißt jetzt twist?"
"Ich Depp, jetzt fahr ich seit zwei Stunden mit angezogener Hinterradbremse, drum gehts so schwer!"

Doofe Schafe


Doofe_Schafe
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Endlich Sommer mit der ersten Hitzewelle.

Fraglich ist, ob der Schatten einer Wassertränke wirklich Kühlung bringt, wenn man ihn mit 30 Kollegen im Wollpullover teilen muss.

Dienstag, Mai 24, 2005

Kaiserwetter am Amade-Radmarathon


Hinauf in die Ramsau
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So schön kann es also am Dachstein sein. Nachdem es letztes Jahr an dieser Stelle geschneit hatte, konnten wir es dieses Jahr gar nicht glauben, wie schön es hier ist!
Der Radmarathon 2005 war ein großer Spass, nicht mal am Start mussten wir frieren und jeder der regelmäßig bei solchen Veranstaltungen mitfährt weiss, dass das wirklich selten ist.
Nette Leute, hohes Tempo, Sonnenschein: ein Radfest der besonderen Klasse.

Dienstag, Mai 17, 2005

Wo gehts hier nach Rudersdorf?


Wo gehts hier nach Rudersdorf?
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soso!
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Die Oststeiermark ist die Region der Radwege. Jedes Dorf hat eigene Radwege angelegt und beschildert hin und wieder an unbestimmten Punkten unbestimmte Routen. Damit nirgends zu viele Schilder stehen werden an den Kreuzungen immer nur einige wenige Tafeln zugelassen, was zur Folge hat, dass man sich z. B. gerade noch auf der FF14 befunden hat, um 100 m später schon auf der B73 zu sein. Dem Weg FF14 wird man vielleicht nie wieder begegnen.
Manchmal steht auch gar nichts da, was so viel bedeutet wie: Einfach geradeaus weiter oder hier hat jemand vergessen ein Schild anzubringen...
Interessant ist an der obigen Beschilderung, dass es nicht nur heißt: Mach was du magst. Sondern auch die Kilometerangabe nach Rudersdorf zwischen B75 und B73 variiert, obwohl es die gleiche Strecke ist.
Die Einheimischen meinen übrigens dazu nur: "Ihr seids aber kleinlich!"

Tagestour nach Au und Wörnsmühl




Diese Route ist 80 km lang. Über satte Almlandschaften schlängelt sich die Straße über die Anhöhen von Niklasreuth und Wörnsmühl, dies ist sicherlich auch der schönste und schwierigste Teil der Strecke.
Belohnung gibt es dann im Cafe Waldeck am Ortsende von Wall, wo es nicht nur sagenhaften Kuchen gibt, sondern auch ein Stück Bilderbuch-Bayern (Wiese, Kirche, Berge).

Freitag, Mai 13, 2005

Da hat sich der Manfred

ja was schönes ausgedacht: Die Runde am Mittwoch führte diesmal nach Kreuzstraße - Darching - Warngau - Piesenkam - Sachsenkam - Kirchbichl - Dietramszell - Lochen - Otterfing.
Der kleine Abstecher nach Hechenberg war nicht die Direkte und "da gibts eine kleine Seitenstraße neben der Hauptstrecke" verniedlichte den "Berg", den es zu fahren galt. Die Landschaft bei Hechenberg ist einen Abstecher aber immer wert und wenn dann in der Abendsonne Wendelstein und Wallberg leuchten ist man für einen Moment einfach zufrieden.

Donnerstag, Mai 12, 2005

Saisonauftakt in der Steiermark

Während hier der Winter nochmal zurück kam, hatten wir in der Steiermark herrliche Radtage. Um ganz ehrlich zu sein, es war nicht ganz so warm, wie wir gehofft hatten. Aber das Wetter war schön und bei 15 bis 20 Grad ließ es ich gut radln.

Die Routen nach Slowenien und Ungarn für die Herbstreise sind nun ausprobiert und geplant. Selbst mir geht es noch immer so, dass es mich überrascht, wie nah die Grenzen sind und wie sehr sich beim Überfahren der Grenzen alles verändert. Zugleich sind da natürlich auch die Erinnerungen aus der Kindheit, als Fürstenfeld noch scheinbar am Ende der Welt, bzw. nur wenige Kilometer vom eisernen Vorhang lag. Damals gab es den grünen Streifen, der nicht betreten werden durfte und die Wachtürme aus denen es immer unheimlich herausblinkte (Gewehrlauf? Fernstecher?). Kaum zu glauben, dass man nun einfach mit dem Rennrad rüber fährt und manchmal nicht mal mehr den Ausweis zeigen muss.

Die Weinberge rund um Fürstenfeld zeigten sich in satten Farben, auf den Fahrten begleiteten uns immer Gerüche von Erde, Nadelbäumen und wilden Blumen. Die Gerüche des Südens haben sich hier niedergelassen. Allerdings waren diese Sinneseindrücke zugleich auch immer schwer erkämpft. Die Anstiege sind nie sonderlich lang, aber gerne sind zwischendrin gemein steile Rampen. Man erkennt schnell, dass es sich um eine Region mit mildem Klima handelt: Hier rechnet man nicht mit verschneiten Straßen im Winter, die bei der Steigung mit dem Auto nicht mehr befahrbar wären.

So bleibt nun die Vorfreude auf dem Herbst, wenn es wieder zum Radfahren ins Vulkanland - Thermenland - österreichs Toskana oder schlicht: nach Fürstenfeld geht.

Montag, Mai 02, 2005

Bircher Müsli

Nie weiß ich, was ich vor einer langen Radtour essen soll. Spaghetti am Morgen sind mir nicht möglich. Brot ist zu trocken. Müsli liegt zu schwer im Magen. Aber ohne Frühstück aufs Rennrad geht auch nicht. In der Schweiz habe ich das Birchermüsli entdeckt und mit viel Überredungskunst konnte ich einen schweizer Koch dazu bringen, mir sein Rezept zu verraten. Birchermüsli hat nämlich nicht viel mit unserer Vorstellung von Müsli zu tun. Vielmehr handelt es sich hier um einen sahnig frischen Genuß, wie ein leichtes Dessert...

Das Rezept (von mir erprobt und leicht variiert):

250 g Haferflocken (gemischt feine und grobe)
300 g Beeren, Obst nach Wahl, gefroren oder frisch
1/2 l Joghurt (Frucht oder Natur)
100-200 g Zucker (bei Fruchtjoghurt eher weniger und abhängig vom Obst)
1 dl Zitronensaft
1/4 l Milch
1/4 l Orangensaft
1 kg geraffelte Äpfel
=> alles mischen und nach Geschmack 1 - 2 Becher Sahne unterheben
=> eine Nacht im Kühlschrank ziehen lassen
=> hält gekühlt mind. 3 bis 4 Tage