noch Fürstenfeld.
Und wieder geht es also auf Reisen und wir fahren für eine Woche in meine "Heimat" in die Steiermark. Diesmal wird die Reise hauptsächlich privat sein. Aber natürlich sind die Räder schon gepackt und werden wir weiterhin fleissig Kilometer und Höhenmeter messen und kleine schöne Wege suchen.
Und nicht zu unterschätzen ist unser Pflichtbewusstsein unseren Kunden gegenüber und daher werden wir auch die kulinarischen Begebenheiten "kontrollieren", nicht dass ein Buschenschank nicht mehr unseren hohen Anforderungen entspricht ... und die Frage, ob der letztjährige "Rote Zweigelt" besser schmeckt als der "Wildbacher" ist auch noch nicht abschießend geklärt.
Wir werden ein paar Kilo schwerer nach Hause kommen und übernächsten Mittwoch ordentlich klagen!
Viel Spass den Otterfingern am nächsten Mittwoch ohne uns, der Manfred wird sich dafür eine Runde ausdenken.
Donnerstag, Juli 28, 2005
Dienstag, Juli 26, 2005
Die wahre Geschichte
Das Team Bixi, sprich Marianne und Bernie waren nicht ganz einverstanden mit unserer Berichterstattung über die Transalp. Marianne meinte, dass es vielleicht von der Platzierung aus gesehen eine konstante Leistung war, angefühlt habe es sich jedoch ganz anders.
Nun hat sie uns ihr Transalp-Tagebuch zur Verfügung gestellt. Beim Lesen befiel mich ein Gribbeln und der Vorsatz, eines Tages werde ich auch mitfahren, bei der großen Alpenüberquerung, am großen Rennen! Ganz bestimmt!
Nun hat sie uns ihr Transalp-Tagebuch zur Verfügung gestellt. Beim Lesen befiel mich ein Gribbeln und der Vorsatz, eines Tages werde ich auch mitfahren, bei der großen Alpenüberquerung, am großen Rennen! Ganz bestimmt!
Montag, Juli 25, 2005
Via Julia
Und Oberbayern will es der Oststeiermark nachmachen und ein mindestens ebenso verwirrendes Radnetz schaffen. Via Julia, Salz, Mangfallradweg, Via Bavarica-Tyrolensis, M-Wasserradweg und wie sie alle heißen.
Wir sind gestern entlang der Via Julia gefahren und waren sehr gespannt, ob der Teil zwischen Weihenlinden und Feldkirchen rennradtauglich ist. Und wir waren überrascht, aber die gesamte Strecke konnte guten Asphalt aufweisen und führte über menschen- und vor allem autoleere Straßen. Eine schöne Variante, die ich hier weiter empfehlen möchte.
Auf diesem Weg noch einen schönen Gruß an den Rennradfahrer mit Kinderanhänger, den wir gestern erst im Maxlrainer Biergarten gesehen haben und der später an den Baggerseen mit uns gerätselt hat, ob die Via Julia geteert ist.
Wir sind gestern entlang der Via Julia gefahren und waren sehr gespannt, ob der Teil zwischen Weihenlinden und Feldkirchen rennradtauglich ist. Und wir waren überrascht, aber die gesamte Strecke konnte guten Asphalt aufweisen und führte über menschen- und vor allem autoleere Straßen. Eine schöne Variante, die ich hier weiter empfehlen möchte.
Auf diesem Weg noch einen schönen Gruß an den Rennradfahrer mit Kinderanhänger, den wir gestern erst im Maxlrainer Biergarten gesehen haben und der später an den Baggerseen mit uns gerätselt hat, ob die Via Julia geteert ist.
Freitag, Juli 22, 2005
Ein Rennrad kaufen
Eine Freundin will sich endlich ein Rennrad kaufen. Es muss nicht das billigste sein, soll aber perfekt passen und farblich auch noch ihrem Geschmack entsprechen...
Und da fällt mir ein vor Monaten erschienener Artikel in der Zeit ein, über einen, der sich ein Rennrad kaufen will:
Matthias Altenburg beginnt wie jeder Rennradneuling, er stürzt sich "in das Meer der Angebote und gerät schon bald in einen Strudel, in dem der Unterschied zwischen Irrsinn und Enthusiasmus nicht mehr auszumachen ist."
In den folgenden Wochen lernt er viel über Räder, Komponenten, etc. und dass, "wer von anderen Fahrern auf der Strecke gegrüßt werden will, der sollte sich die Beine rasiert haben und weiße Socken tragen. Man frage nicht, warum."
Am Ende ist sein Rad zusammengestellt und fertig zu Hause:
"Black Beauty ist da! Zwei Nächte habe ich vor Entzücken nicht geschlafen. Ich halte die Luft an. Mein Freund schließt die Augen, dann öffnet er sie wieder."
Schön ist der Nachtrag, einige Wochen später, in dem er beschreibt, was er bereits alles neu verbaut hat und die Erkenntnis: "Das Rennrad ist und bleibt eine Baustelle. Und: Das Ziel liegt immer in der Ferne."
Ja, da bleibt nur noch, Sabine viel Spass mit ihren neuem Renner zu wünschen.
Und da fällt mir ein vor Monaten erschienener Artikel in der Zeit ein, über einen, der sich ein Rennrad kaufen will:
Matthias Altenburg beginnt wie jeder Rennradneuling, er stürzt sich "in das Meer der Angebote und gerät schon bald in einen Strudel, in dem der Unterschied zwischen Irrsinn und Enthusiasmus nicht mehr auszumachen ist."
In den folgenden Wochen lernt er viel über Räder, Komponenten, etc. und dass, "wer von anderen Fahrern auf der Strecke gegrüßt werden will, der sollte sich die Beine rasiert haben und weiße Socken tragen. Man frage nicht, warum."
Am Ende ist sein Rad zusammengestellt und fertig zu Hause:
"Black Beauty ist da! Zwei Nächte habe ich vor Entzücken nicht geschlafen. Ich halte die Luft an. Mein Freund schließt die Augen, dann öffnet er sie wieder."
Schön ist der Nachtrag, einige Wochen später, in dem er beschreibt, was er bereits alles neu verbaut hat und die Erkenntnis: "Das Rennrad ist und bleibt eine Baustelle. Und: Das Ziel liegt immer in der Ferne."
Ja, da bleibt nur noch, Sabine viel Spass mit ihren neuem Renner zu wünschen.
Mittwoch, Juli 20, 2005
Bixi gratuliert
Die Siegerehrung vom Alpencup im eigentlichen Sinn wurde leider nicht durchgeführt. Die Veranstalter vom Dreiländer-Giro in Nauders hatten Probleme mit der Zeitmessung und es dauerte Tage bis sie alle Zeiten nachrecherchiert hatten. Und so sind die Sieger ungeehrt nach Hause gefahren.
Ich habe heute mal die Ergebnisliste angesehen und was sehe ich da? "Unsere" Marianne Pietsch hat den Alpencup (Strecke B) gewonnen! Der dritte Platz am Amade-Radmarathon, der fünfte Platz im Berchtesgardener Land und der fünfte Platz in Nauders reichten aus, dass sie im Gesamtklassement Erste wurde. Beeindruckend ist das Ergebnis vor allem, wenn man bedenkt, dass der Dreiländer-Giro direkt am Sonntag nach der Transalp stattfand...
Ich habe heute mal die Ergebnisliste angesehen und was sehe ich da? "Unsere" Marianne Pietsch hat den Alpencup (Strecke B) gewonnen! Der dritte Platz am Amade-Radmarathon, der fünfte Platz im Berchtesgardener Land und der fünfte Platz in Nauders reichten aus, dass sie im Gesamtklassement Erste wurde. Beeindruckend ist das Ergebnis vor allem, wenn man bedenkt, dass der Dreiländer-Giro direkt am Sonntag nach der Transalp stattfand...
Dienstag, Juli 19, 2005
Thüringen-Rundfahrt
Während die Radrennfahrer durch Frankreich unterwegs sind, gibt es in Deutschland eine der wichtigsten Radsportveranstaltungen der Damen. Und hier ist auch im Schatten der Tour de France das tragische Unglück passiert. Das Team aus Australien wurde gestern bei der Streckenbesichtung für das Auftakt-Zeitfahren, dass heute stattfinden hätte sollen, von einem Auto erfasst. Amy Gillet ist tot, fünf ihrer Teamkolleginnen liegen verletzt im Krankenhaus. Das Zeitfahren ist abgesagt worden, die Rundfahrt wird morgen starten.
Ich möchte nicht an der Stelle der Profifrauen sein, die morgen "business as usual" machen müssen. Es bleibt erschreckend, wie schnell es doch gehen kann und wie ungeschützt wir letztendlich auf unseren Drahteseln über die Straßen rauschen.
Mehr Infos zur Thüringen-Rundfahrt gibt es hier.
Ich möchte nicht an der Stelle der Profifrauen sein, die morgen "business as usual" machen müssen. Es bleibt erschreckend, wie schnell es doch gehen kann und wie ungeschützt wir letztendlich auf unseren Drahteseln über die Straßen rauschen.
Mehr Infos zur Thüringen-Rundfahrt gibt es hier.
Freitag, Juli 15, 2005
Tour de France für Frauen
Immer wieder werde ich gefragt, ob denn auch Frauen eine Tour de France fahren. Bisher gab ich darauf immer so eine von meinen Halbweisheiten wieder (kann doch schlecht als rennradelnde Frau sagen: "Keine Ahnung, mir doch egal.") und erzählte was, von den Frauen, die im Schatten der Männer schon auch eine Frankreichrunde drehen, glaube ich ...
Und jetzt hat es mich dann doch angefangen zu interessieren. Ich habe mich auf die Suche begeben und muss feststellen, um den Damenradsport ist es schlechter gestellt, als ich vermutet habe. Zwischen 1984 und 2003 wurde eine Tour de France der Frauen mit deutlich kürzeren Etappen gefahren. Da der Name Tour de France für die Veranstaltung der Männer rechtlich geschützt ist, wurde die Runde "Grande Boucle Féminine Internationale" genannt. Sie stand medial völlig im Schatten ihres männlichen Pendants und war berüchtigt für ihre schlechte Organisation. Auf Grund von Desinteresse, eines Rechtsstreits und Sponsoren-Mangel wird sie seit 2003 nicht mehr ausgetragen.
Für dieses Jahr wurde erneut eine Frankreichrundfahrt für Frauen ausgeschrieben. Die Premiere der "Route de France Feminine", die vom 6. bis 14. August im Rennkalender geplant war, fällt aber aus. Wiederum werden der Mangel an Sponsoren, Desinteresse der Städte und ein Rechtsstreit um die Austragungsrechte als Gründe angegeben.
Übrigens: Die Tour de France (wie auch der Giro Ialia) erlaubt in ihrem Reglement keine Teilnahme mehr von Frauen, mit der Begründung, dass es ja eine eigene Veranstaltung für Damen gibt. Soso.
Und jetzt hat es mich dann doch angefangen zu interessieren. Ich habe mich auf die Suche begeben und muss feststellen, um den Damenradsport ist es schlechter gestellt, als ich vermutet habe. Zwischen 1984 und 2003 wurde eine Tour de France der Frauen mit deutlich kürzeren Etappen gefahren. Da der Name Tour de France für die Veranstaltung der Männer rechtlich geschützt ist, wurde die Runde "Grande Boucle Féminine Internationale" genannt. Sie stand medial völlig im Schatten ihres männlichen Pendants und war berüchtigt für ihre schlechte Organisation. Auf Grund von Desinteresse, eines Rechtsstreits und Sponsoren-Mangel wird sie seit 2003 nicht mehr ausgetragen.
Für dieses Jahr wurde erneut eine Frankreichrundfahrt für Frauen ausgeschrieben. Die Premiere der "Route de France Feminine", die vom 6. bis 14. August im Rennkalender geplant war, fällt aber aus. Wiederum werden der Mangel an Sponsoren, Desinteresse der Städte und ein Rechtsstreit um die Austragungsrechte als Gründe angegeben.
Übrigens: Die Tour de France (wie auch der Giro Ialia) erlaubt in ihrem Reglement keine Teilnahme mehr von Frauen, mit der Begründung, dass es ja eine eigene Veranstaltung für Damen gibt. Soso.
Donnerstag, Juli 14, 2005
Runde nach Königsdorf
Gestern führte uns die Mittwochsrunde nach Königsdorf und Bad Tölz. Das Wetter war ein Traum und auf den Anhöhen von Königsdorf und Rothenrain leuchteten die Berge in der Abendsonne.
(Die einzige Enttäuschug war vielleicht die Eisdiele in Otterfing. Das Eis schmeckte zwar nicht schlecht, da wir aber eine Stunde darauf warten mussten, waren wir bis dahin selbst zu Eis erstarrt. Das kann man sich auch sparen...)
Vom Zebra abgeworfen!
Gestern bin ich zum erstenmal gestürzt. Nein, ganz stimmt das nicht. In meinem ersten Rennradsommer hat mich mal ein kleiner vierjähriger Radlrambo vom Radweg geschossen und ich bin nicht aus den Klickpedalen gekommen. In Zeitlupentempo bin ich sanft in die Wiese neben dem Weg gefallen. Aber abgesehen davon, gab es bisher keine Stürze beim Radfahren. Also war es gestern auf unserer Mittwochsrunde vielleicht an der Zeit:
Nachdem ich nach Föggenbeuern eine Attacke ala Vinokourov gefahren bin, um dann später im Gegenangriff auszusehen wie Jens Voigt am Galibier (der hatte allerdings 40 Grad Fieber), packte mich erneut der Ehrgeiz und ich ging im gewaltigen Anstieg nach Osterhofen beherzt aus dem Sattel, rutschte aus der rechten Pedale und verknotete mich mit meinem Rad. Was für ein Schreck! Beim Aufschlag machte mein Rad soviel Lärm, dass ich mir sicher war, der Rahmen ist gebrochen, war aber nur die wegfliegende Luftpumpe. Alles fühlte sich sehr dramatisch an und meine lieben Mitfahrer sahen auch sehr erschrocken aus. Aber nix ist passiert, ein paar Prellungen, ein paar Hautabschürfungen, ein verbogener Lenker und um eine Erfahrung reicher.
Nachdem ich nach Föggenbeuern eine Attacke ala Vinokourov gefahren bin, um dann später im Gegenangriff auszusehen wie Jens Voigt am Galibier (der hatte allerdings 40 Grad Fieber), packte mich erneut der Ehrgeiz und ich ging im gewaltigen Anstieg nach Osterhofen beherzt aus dem Sattel, rutschte aus der rechten Pedale und verknotete mich mit meinem Rad. Was für ein Schreck! Beim Aufschlag machte mein Rad soviel Lärm, dass ich mir sicher war, der Rahmen ist gebrochen, war aber nur die wegfliegende Luftpumpe. Alles fühlte sich sehr dramatisch an und meine lieben Mitfahrer sahen auch sehr erschrocken aus. Aber nix ist passiert, ein paar Prellungen, ein paar Hautabschürfungen, ein verbogener Lenker und um eine Erfahrung reicher.
Dienstag, Juli 12, 2005
Gindl-Alm
Die Gindl-Alm (1242m) gehört wohl zu den bekanntesten Hügel in unserer Gegend. L. Armstrong würde nicht hinauf fahren, mit der Begründung, dass es zu steil ist. Gerüchte sagen, dass die letzten zwei Kilometer konstant über 18 Prozent Steigung haben. Und ich glaube diesen Gerüchten, denn kein Berg hat mich bisher mehr gequält wie diese 476 Höhenmeter.
Rennradvereine fahren gerne mit Neulingen hinauf, um ihnen zu zeigen, dass "Vereinsfahren" kein Spass ist. Meine Nachbarin trainiert seit Wochen mit dem Kinderanhänger, damit sie mich bei unserer Herbstfahrt knallhart abhängen kann. Und ich bin schon schlichtweg froh, wenn ich überhaupt hinauf komme.
Letzten Freitag führte der RSC Waakirchen ein Zeitfahren auf die Gindl-Alm durch. Glücklicherweise regnete es nicht und die 60 Teilnehmer konnten am Rennen starten. Der Schnellste brauchte für die 5,2 Kilometer nur 16:56.84. Gratulation an Berni und Oliver vom Mittwochstreff, die direkt hintereinander mit knapp über 22 Minuten ins Ziel kamen.
Rennradvereine fahren gerne mit Neulingen hinauf, um ihnen zu zeigen, dass "Vereinsfahren" kein Spass ist. Meine Nachbarin trainiert seit Wochen mit dem Kinderanhänger, damit sie mich bei unserer Herbstfahrt knallhart abhängen kann. Und ich bin schon schlichtweg froh, wenn ich überhaupt hinauf komme.
Letzten Freitag führte der RSC Waakirchen ein Zeitfahren auf die Gindl-Alm durch. Glücklicherweise regnete es nicht und die 60 Teilnehmer konnten am Rennen starten. Der Schnellste brauchte für die 5,2 Kilometer nur 16:56.84. Gratulation an Berni und Oliver vom Mittwochstreff, die direkt hintereinander mit knapp über 22 Minuten ins Ziel kamen.
Montag, Juli 11, 2005
Geklaute Fahrräder
Letztes Jahr wurden während der Wendelsteinrundfahrt zwei Räder geklaut. Der Veranstalter zeigte sich sehr betrübt und veröffentlichte das Geschehen auf seiner Homepage.
In der vorletzten Nacht vor dem "Maratona dles Dolomites" wurden aus mehreren Hotels abgesperrte Rennräder aus verschlossenen Garagen gestohlen. Hier muss es sich wohl um eine organisierte Bande handeln, die sich vor Ort sehr gut auskennt. Der Veranstalter versucht die Ereignisse unter dem Teppich zu kehren. Einige Betroffene bekamen von Pinarello (Mitsponsor beim Maratona) ein Leihrad für das Rennen. Weiter wurde nichts bekannt gegeben. Verständlich auf der einen Seite. Der Maratona war auch dieses Jahr ein voller Erfolg und das Tal hat mit hunderten Freiwilligen ein Fest für 10 000 Rennradbegeisterte veranstaltet. Nichts soll hier natürlich die Stimmung trüben.
Nachdem ich nun aber gehört habe, dass auch auf der Transalp mehrere Rennräder professionell gestohlen wurden, beschleicht mich ein trauriges und ungutes Gefühl.
Natürlich ist mir kar, dass jede große Veranstaltung auch Kriminelle anzieht. Und doch wollen für mich "paranoide" Angst um mein Fahrrad und meine Sachen nicht zum sportlichen Ereignis passen. Ein Großteil der Freude, Marathons und RTFs mitzufahren liegt wohl darin begründet, etwas mit Gleichgesinnten zu Erleben. Im Peloton, bei mehr als 50 Kmh vertraue ich auf die anderen, dass sie Verantwortung nehmen und mich nicht gefährden... Wenn ich zwischen drin aufs Klo gehe, muss ich Angst haben, dass mir jemand mein Rad klaut...?
Sollten die Veranstalter offen mit dem Problem umgehen oder würden sie erst recht damit noch mehr Kriminelle auf den Plan rufen? Wollen wir eigentlich davon wissen oder sind wir ganz froh, wenn wir nichts von den Schattenseiten der Events mitbekommen?
In der vorletzten Nacht vor dem "Maratona dles Dolomites" wurden aus mehreren Hotels abgesperrte Rennräder aus verschlossenen Garagen gestohlen. Hier muss es sich wohl um eine organisierte Bande handeln, die sich vor Ort sehr gut auskennt. Der Veranstalter versucht die Ereignisse unter dem Teppich zu kehren. Einige Betroffene bekamen von Pinarello (Mitsponsor beim Maratona) ein Leihrad für das Rennen. Weiter wurde nichts bekannt gegeben. Verständlich auf der einen Seite. Der Maratona war auch dieses Jahr ein voller Erfolg und das Tal hat mit hunderten Freiwilligen ein Fest für 10 000 Rennradbegeisterte veranstaltet. Nichts soll hier natürlich die Stimmung trüben.
Nachdem ich nun aber gehört habe, dass auch auf der Transalp mehrere Rennräder professionell gestohlen wurden, beschleicht mich ein trauriges und ungutes Gefühl.
Natürlich ist mir kar, dass jede große Veranstaltung auch Kriminelle anzieht. Und doch wollen für mich "paranoide" Angst um mein Fahrrad und meine Sachen nicht zum sportlichen Ereignis passen. Ein Großteil der Freude, Marathons und RTFs mitzufahren liegt wohl darin begründet, etwas mit Gleichgesinnten zu Erleben. Im Peloton, bei mehr als 50 Kmh vertraue ich auf die anderen, dass sie Verantwortung nehmen und mich nicht gefährden... Wenn ich zwischen drin aufs Klo gehe, muss ich Angst haben, dass mir jemand mein Rad klaut...?
Sollten die Veranstalter offen mit dem Problem umgehen oder würden sie erst recht damit noch mehr Kriminelle auf den Plan rufen? Wollen wir eigentlich davon wissen oder sind wir ganz froh, wenn wir nichts von den Schattenseiten der Events mitbekommen?
Donnerstag, Juli 07, 2005
Verfahren
Gestern auf der Österreich-Rundfahrt:
"Ich komme aus Sizilien, ich kann nicht jede Straße in Österreich kennen", war wohl der Satz des Tages.
Zu gerne hätte ich einen Belgier, einen Österreicher und einen Italiener über die Seitenabsperrungen springen sehen, nachdem sie sich verfahren haben, um dann weiter ins Ziel zu sprinten. Irgendwie klingt das nach den schlechten Witzen meiner Grundschulzeit: Fahrt ein Österreicher, ein Italiener und ein Belgier bei der Österreich-Rundfahrt mit...
mehr dazu findet ihr in den ORF Nachrichten.
"Ich komme aus Sizilien, ich kann nicht jede Straße in Österreich kennen", war wohl der Satz des Tages.
Zu gerne hätte ich einen Belgier, einen Österreicher und einen Italiener über die Seitenabsperrungen springen sehen, nachdem sie sich verfahren haben, um dann weiter ins Ziel zu sprinten. Irgendwie klingt das nach den schlechten Witzen meiner Grundschulzeit: Fahrt ein Österreicher, ein Italiener und ein Belgier bei der Österreich-Rundfahrt mit...
mehr dazu findet ihr in den ORF Nachrichten.
Dienstag, Juli 05, 2005
Maratona dles Dolomites
Und während das eine "Team Bixi" die Transalp gefahren ist, sind wir auch schon wieder Richtung Berge in den Dolomiten zum "Maratona dles Dolomites" unterwegs gewesen. Alle Jahre wieder und doch ist es jedesmal neu und aufregend. Dieses Jahr waren ca. 9000 Radler am Start. Das Wetter war perfekt, ein Bilderbuch-Sommertag, was allerdings heißt, dass wir morgens um halb sechs mit 6 Grad am Start zu kämpfen hatten. Eine Stunde später in Corvara hatten wir dann schon 7 Grad. Dafür gab es strahlenden Sonnenschein und der Anblick von in der Morgensonne leuchtenden, weißem Schnee auf der Kuppe der Marmolada, während des ersten Anstiegs entschädigte für alles.
Die Stimmung war gut, die Versorgung durch den Veranstalter perfekt und die Dolomiten gehören wohl mit zu den schönsten Landschaften unserer Erde.
Samstag, Juli 02, 2005
Finale der Transalp
Von Madonna di Campiglio nach Riva del Garda ging es heute 70,69 km und 1418 Höhenmeter weit und Marianne und Bernie vom Team Bixi konnten sich auch heute wieder auf dem 11 Rang in der Mixed Wertung platzieren, grade mal 9 Minuten hinter den Führenden! Die entgültigen Ergebnisse sind noch nicht Online, es sieht aber nach Platz 11 von 54 aus - Gratulation zu dieser tollen Leistung!
Neben der Teilnahme von Team Bixi wurden auf der diesjährigen Transalp auch noch andere Rekorde aufgestellt: zum ersten Mal starteten über 1.000 Fahrer aus 20 Ländern, der jüngste Fahrer ist 18 Jahre alt, der älteste bereits 74.
Impressionen vom Rennen und schöne Fotos könnt ihr auch hier finden.
Neben der Teilnahme von Team Bixi wurden auf der diesjährigen Transalp auch noch andere Rekorde aufgestellt: zum ersten Mal starteten über 1.000 Fahrer aus 20 Ländern, der jüngste Fahrer ist 18 Jahre alt, der älteste bereits 74.
Impressionen vom Rennen und schöne Fotos könnt ihr auch hier finden.
Freitag, Juli 01, 2005
Transalp 5. und 6. Etappe
Die 5. Etappe von Pontresina nach Bormio war wohl wieder eine der anspruchsvolleren, die Führenden hatten sie sich nach eigener Aussage "vor sechs Wochen extra beim Giro d´Italia angeschaut". Team Bixi konnte weiterhin mit konstanter Leistung überzeugen und blieb heute nur 40 Minuten hinter Hager und Cirkl zurück.
Von Bormio nach Madonna di Campiglio erwartete Schneeregen die Teilnehmer auf der 6. Etappe. Aber auch die 94,63km und knapp 3000 Höhenmeter schafften Bernie und Marianne mit gleichbleibender Leistung und 39 Minuten hinter dem Team vom ÖAMTC. Weiterhin Platz 11, bevor es morgen auf die Abschlußfahrt nach Riva Del Garda geht. Wir drücken noch einmal kräftig die Daumen für das Team Bixi.
Von Bormio nach Madonna di Campiglio erwartete Schneeregen die Teilnehmer auf der 6. Etappe. Aber auch die 94,63km und knapp 3000 Höhenmeter schafften Bernie und Marianne mit gleichbleibender Leistung und 39 Minuten hinter dem Team vom ÖAMTC. Weiterhin Platz 11, bevor es morgen auf die Abschlußfahrt nach Riva Del Garda geht. Wir drücken noch einmal kräftig die Daumen für das Team Bixi.
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